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Managed Infrastructure Services
IBM bietet Unternehmen für differenziertere Anforderungen den Service SCE+ an. Dabei handelt es sich um einen Infrastruktur-Dienst, der von Big Blue umfassend gemanagt wird. Anders als bei Public-Cloud-Angeboten, die dem Nutzer in der Regel eine Verfügbarkeit „nach bestem Bemühen“ zusichern, kann der Kunde bei SCE+ unterschiedliche Service Level Agreements vereinbaren, bei denen die Verfügbarkeitswerte zwischen 98,5 und 99,9 Prozent liegen.
Übrigens kommt IBM bei solchen Managed Infrastructure Services in den Analysten-Rankings deutlich besser weg als bei IaaS. In den entsprechenden Quadranten zählt Gartner den Konzern zu den führenden Anbietern und platziert ihn weit oben rechts.
Vier Nutzungsmuster
Beim Cloud Computing differenziert IBM zwischen vier grundlegenden Arten, wie Unternehmen das Bereitstellungsmodell nutzen. „Aus mehr als 9.000 Cloud-Projekten mit unseren Kunden haben sich vier unterschiedliche Nutzungsmuster herausgebildet“, berichtet Cloud Portfolio Leader Rindle. Auf diese Muster reagiert der IT-Konzern mit seinen Produkt- und Service-Angeboten, die er gemeinsam mit Partnern – Systemhäusern, unabhängigen Software-Anbietern (ISVs) und Managed Service Providern (MSPs) – bereitstellt:
- Cloud-Enabled Datacenter: Private-Cloud-Infrastrukturen in Unternehmen
- Cloud Platform Services: sichere und skalierbare Infrastrukturdienste aus der Cloud
- Business Solutions on Cloud: industriespezifische Anwendungen, die als Software as a Service bereitgestellt werden
- Cloud Service Provider: ein globales Ökosystem von Partnern, die teils als lokale Provider spezifische Cloud-Dienste für Kunden in ihrer Region bereitstellen.
Dabei sind die vier Nutzungsmuster nach Rindles Worten nicht isoliert voneinander zu betrachten: „Cloud als Sourcing-Option wird nicht in Inseln entstehen“, betont der Experte. „Hybrid, Private und Public Cloud interagieren miteinander, und die Nutzer wechseln zwischen den Modellen hin und her.“
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