Mobile Information Delivery auf dem Sprung

Auswahlkriterien für mobile BI-Apps

| Autor / Redakteur: Thomas Martens* / Elke Witmer-Goßner

Wenn Mitarbeiter verstärkt von unterwegs über mobile Endgeräte arbeiten, müssen sie auch Zugriff auf die Business-Intelligence-Anwendungen ihres Unternehmens haben.
Wenn Mitarbeiter verstärkt von unterwegs über mobile Endgeräte arbeiten, müssen sie auch Zugriff auf die Business-Intelligence-Anwendungen ihres Unternehmens haben. (Bild: Cybrain, Fotolia)

Immer mehr Menschen arbeiten mobil – laut IDC werden im Jahr 2015 bereits 37 Prozent der Büromitarbeiter Aufgaben von unterwegs erledigen. Daher brauchen sie vor Ort eine sinnvolle Entscheidungsunterstützung, die bereits vorhandene Applikationen und Daten im Unternehmen sinnvoll nutzt. Die Auswahl der passenden App steht im Zentrum der Mobile-BI-Strategie.

Smartphones und Tablets verändern die Kommunikationskultur in Unternehmen erheblich. Immer mehr Mitarbeiter arbeiten von unterwegs. Sie wollen direkt beim Kunden oder Lieferanten auf geeignete Hilfsmittel zur Entscheidungsunterstützung zugreifen. Die bloße Beschaffung leistungsfähiger mobiler Endgeräte reicht dafür aber nicht aus. Eine durchdachte Strategie für die Anwendungsimplementierung ist das A und O. Nur so lässt sich der Entstehung neuer Insellösungen, die zusätzlichen Pflege- und Verwaltungsaufwand verursachen, effektiv vorbeugen.

Völlig losgelöst

Die Bedürfnisse der mobilen Mitarbeiter sind für die Strategie maßgeblich. Wer ohnehin meist am festen Büroarbeitsplatz sitzt, kann BI-Systeme auch von dort aus nutzen. Mobile Mitarbeiter dagegen profitieren, wenn sie zeit- und ortsungebunden auf alle nötigen Daten zugreifen können. Anfragen beim Kunden vor Ort oder von anderen Teammitgliedern können so zeitnah und valide beantwortet werden.

Entscheidend ist, dass Business Intelligence, ob nun mobil oder stationär, von einer einheitlichen Plattform aus geliefert wird. Gerade mobile BI-Lösungen müssen sich in diese Plattform nahtlos und unabhängig vom mobilen Betriebssystem des Endgeräts integrieren sowie mit ihr kommunizieren können. Allerdings ist es wichtig, sich klarzumachen, dass mobile BI-Lösungen kein Substitut klassischer BI-Systeme sind, sondern eigene Anwendungsszenarien bedienen. Deshalb müssen ihre Funktionalitäten auch mobile Einsatzszenarien berücksichtigen und können sich deshalb auch im Funktionsumfang von stationären oder Web-Applikationen unterscheiden. Ein Beispiel kann die Integration der GPS-Chips der mobilen Endgeräte in die mobile BI-Lösung sein.

Gleichzeitig sollten mobile Applikationen auf das jeweilige Betriebssystem zugeschnitten, nativ sein. Das fängt bei der Anmutung und Bedienung an und hört beim Informations- sowie Designkonzept der Betriebssysteme auf. Werden diese Aspekte nicht bedacht, wirken mobile BI-Apps oftmals wie Fremdkörper auf dem Endgerät. Die Nutzerakzeptanz sinkt dadurch nachweislich. Auch hybride Ansätze haben damit zu kämpfen. Eine mobile BI-Lösung sollte sich zudem an den Bedarf der Fachbereiche anpassen lassen, um verschiedene Datenperspektiven zu ermöglichen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Skalierbarkeit, um auch mit zukünftigen Anforderungen mitwachsen zu können.

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