Workloads näher an die Quellen bringen Akamai bringt Cloud Computing mit „Gecko“ ans Edge

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Mit der Initiative Generalized Edge Compute („Gecko“) will Akamai nicht nur den Ausbau seiner weltweit verteilten Cloud-Computing-Plattform beschleunigen, sondern auch Workloads näher an Nutzer, Geräte und Datenquellen rücken.

Diese Karte zeigt die zehn Gecko-Standorte, die bis zum Ende des ersten Quartals 2024 erschlossen werden sollen, die geplanten Gecko-Standorte für den Rest des Jahres 2024 sowie die 25 bestehenden Kernregionen von Akamai. (Bild:  Akamai)
Diese Karte zeigt die zehn Gecko-Standorte, die bis zum Ende des ersten Quartals 2024 erschlossen werden sollen, die geplanten Gecko-Standorte für den Rest des Jahres 2024 sowie die 25 bestehenden Kernregionen von Akamai.
(Bild: Akamai)

„Gecko“ steht grundsätzlich für Akamais Strategie, eine leistungsfähige Cloud-Computing-Plattform für Unternehmen bereitzustellen. Dabei soll die Verlagerung von Workloads in die Nähe von Nutzern, Geräten und Datenquellen für bessere Erlebnisse sorgen. Zudem trägt der Cloud-, Sicherheits- und Content-Delivery-Spezialist damit dem aktuellen Trend hin zum verstärkten Einsatz verteilter Cloudservices Rechnung. Ein wichtiger Faktor ist dabei auch die Möglichkeit, KI- und Machine-Learning-Daten schnell und effizient zu verarbeiten und zu analysieren.

Akamai folgt damit seiner Vision, eine bedeutende Plattform für geschäftliche Multi-Cloud-Umgebungen zu etablieren. Im Mittelpunkt steht eine neue Art von Cloud, die optimal auf die Anforderungen aktueller Anwendungen zugeschnitten ist. Kernelemente sind bessere Performance, geringere Latenz und echt globale Skalierbarkeit in einem Umfang, den aktuelle Cloud-Architekturen nicht bieten können.

Konsistent von der Cloud bis ans Edge

„Gecko“ wurde bereits gemeinsam mit Kunden getestet. Vorteile zeigten sich demnach vor allem in den Bereichen KI-Inferenz, Multiplayer-Gaming, Social Media und Streaming. Akamai sieht zudem künftige Anwendungsfälle in Segment wie beispielsweise Immersive Shopping, Spatial Computing und Datenanalyse sowie bei IoT-Systemen für Verbraucher und Industrie.

Im Zuge von „Gecko“ wird das bestehende Edge-Netzwerk von Akamai durch generalisierte Rechenleistung erweitert. Vorhandene Tools, Prozesse und Transparenz werden gezielt und konsistent über die gesamte Bandbreite der Datenverarbeitung von der Cloud bis ans Edge genutzt. Rechenleistung für anspruchsvolle Aufgaben ist somit auch am Edge des Akamai-Netzwerks zugänglich und ermöglicht die Ausführung von Workloads in unmittelbarer Nähe der Nutzer. Developer müssen sich dadurch nicht mehr entscheiden, ob sie für die Cloud oder das Edge entwickeln.

Roadmap vorgestellt

Akamai gab zudem einen Ausblick auf die „Gecko“-Roadmap: In einer ersten Phase soll bis Ende des Jahres in 100 Städten eine entsprechende Rechenleistung mit Unterstützung für virtuelle Maschinen bereitstehen. Weitere Kernregionen und hunderte Städte weltweit sollen im Lauf der kommenden Jahre folgen. Bereits in diesem Jahr soll zudem die zweite Phase starten, in deren Rahmen dann auch Containerisierung einbezogen wird. Im dritten Schritt soll dann eine automatisierte Workload-Orchestrierung verfügbar werden. Sie soll es Entwicklern erleichtern, Anwendungen über Hunderte verteilte Standorte hinweg mit einem konsistenten Nutzererlebnis zwischen Kernregionen und Edge zu realisieren.

„Gecko ist die aufregendste Neuerung in der Cloud seit einem Jahrzehnt“, ist sich Akamai-CEO Dr. Tom Leighton sicher. „Mit Gecko folgen wir unserer Vision weiter, indem wir die Rechenleistung unserer Cloud-Plattform mit der Nähe und Effizienz der Edge kombinieren. So können wir Workloads näher an die Nutzer bringen als jeder andere Cloud-Anbieter. Das meinen wir, wenn wir davon sprechen, im globalen Maßstab zu arbeiten“, ergänzt er.

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