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Microsoft wirbt bei Mittelstand für Digitalisierung Zwischen Papier und HoloLens

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Während die Digitalisierung für den Mittelstand häufig noch den Umstieg von Papier auf den Rechner bedeutet, ging Microsoft auf der CeBIT deutlich weiter und zeigte, wie sich die Produktion per HoloLens in Echtzeit steuern lässt.

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Während große Teile des Mittelstands noch über das papierlose Büro sinnieren, bringt Microsoft die Mixed Reality in die Produktion.
Während große Teile des Mittelstands noch über das papierlose Büro sinnieren, bringt Microsoft die Mixed Reality in die Produktion.
(Bild: Microsoft)

Die Vorstellungen über das Wesen der Digitalisierung klaffen noch immer weit auseinander. Laut jetzt von Microsoft veröffentlichten Studienzahlen verbinden 37 Prozent der mittelständischen Unternehmen den Begriff noch immer mit dem Umstieg von Papier auf Computer. Der Softwareanbieter selbst geht indes deutlich weiter und präsentierte auf der CeBIT 2017 auf über 40 Partnerständen „konkrete Ansätze für eine erfolgreiche digitale Transformation“.

Das Lösungsportfolio umfasste dabei nicht nur die Kollaboration per SharePoint, die Kommunikation per Skype for Business sowie Kundenbindung und Ressourcenplanung mit Dynamics 365. Auch stellte Microsoft-Partner YAVEON in Halle 5 ein Projekt vor, das auf Microsofts HoloLens basiert. Lackhersteller Bergolin nutze den Ansatz der Mixed Reality, um die Produktion in Echtzeit zu steuern, Arbeitsunterbrechungen zu verhindern und die Produktqualität zu erhöhen.

In Halle 3 zeigte derweil Semtation mittels einer elektrischen Eisenbahn, wie die Geschäftsmodellierung im Kontext des Internet der Dinge (IoT) funktionieren kann. Der Microsoft-Partner Anywhere.24 optimierte schließlich mit einer auf Dynamics 365 basierenden Lösung bei Lufthansa Ambient Media alle Prozesse der Vermarktung werblicher Lufthansa-Angebote.

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