Ende für Berliner IaaS-Startup

Zimory wird abgewickelt

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Aus, Schluss, vorbei: Das Berliner Start-up Zimory gibt trotz hoher finanzieller Hilfen auf.
Aus, Schluss, vorbei: Das Berliner Start-up Zimory gibt trotz hoher finanzieller Hilfen auf. (Bild: © Marco2811 - Fotolia)

Das deutsche Technologie-Startup Zimory, Spezialist für die Entwicklung von Software zum Managen von Cloud-Umgebungen und erfolgreicher IaaS-Anbieter, gibt es nicht mehr.

Bereits im September hätten die Gesellschafter des vielgelobten Berliner Unternehmens, das u.a. als Pionier für seine Software Zimory Cloud Suite für das Management von Cloud-Diensten ausgezeichnet wurde, die Auflösung beschlossen, heißt es aus der Start-up-Szene.

Zimory wurde ursprünglich 2007 als Spin-off der Deutschen Telekom gegründet, mit der Mission eine „Meta-Cloud“ zu bauen, in der verschiedene Provider ihre Ressourcen potenziellen Kunden mit Interesse an Cloud-Kapazitäten anbieten können. Ein Jahr später begann die unabhängige Geschäftstätigkeit und die erste Edition der Cloud Suite wurde veröffentlicht. 2012 eröffnete Zimory neue Entwicklungszentren in Erfurt und Minsk, 2013 zwei Niederlassungen in den USA.

Zusammen mit der Deutschen Börse waren die Berliner 2015 auch am Aufbau des unabhängigen Cloud-Marktplatzes Deutsche Börse Cloud Exchange beteiligt, der allerdings schon zu Beginn des Jahres 2016 wieder eingestellt wurde. Bis zuletzt wurde Zimory immer wieder durch hohe Beteiligungen und Finanzhilfen unterstützt –von insgesamt mehr als 16 Mio. Euro ist die Rede. Geschäftsführer waren zuletzt Dr. Randolf Roth als CEO und Chief Product Officer Maximilian Ahrens.

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