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ITB: Unter Force.com bietet Salesforce.com eine Plattform für Entwickler von Cloud-Apps. Worum geht es hier, und wie können Entwickler von Force.com profitieren?
Schreiner: Mit der Plattform Force.com lassen sich laut einer IDC-Studie Apps im Durchschnitt fünfmal schneller und zur Hälfte des Preises entwickeln, im Vergleich zu reinen Java- und .NET-Projekten. Letztlich funktioniert das, weil wir den SOA-Ansatz durch wiederverwendbare und vordefinierte Bausteine konsequent umsetzen. Hier geht es um Bausteine beispielsweise aus den Bereichen Content-Bereitstellung, User-Interfaces und Workflows. Nicht zu vergessen die technische und vertriebliche Infrastruktur, auf die Force.com-Entwickler zugreifen können.
ITB: Bleiben wir beim Vergleich mit klassischer Entwicklungsarbeit in Java oder .NET – wo liegen die zentralen Unterschiede im Tagesgeschäft ganz konkret?
Schreiner: In der klassischen Software-Entwicklung fallen viele Investitionen an, bevor das Geschäft losgeht: Datenbankenlizenzgebühren, Entwicklungsumgebungen, Betriebssysteme, unter Umständen Portierungskosten und dann müssen die ersten vertrieblichen Schritte finanziert werden. Bei Force.com ist die Developer-Lizenz samt dem Datenbank-Angebot unter Database.com erst einmal umsonst. Erst bei kommerzieller Nutzung von Database.com werden Gebühren fällig. Dafür gibt es dann aber auch gleich eine Vermarktungsmöglichkeit über Appexchange.com, dem App-Store von Salesforce.com. Diese bestehende Infrastruktur beinhaltet weitere Erleichterungen wie automatisierte Prozesse für verschiedene Sprachversionen oder automatische Sicherheitsmechanismen.
ITB: Wie viele Apps sind denn auf Appexchance.com verfügbar?
Schreiner: Seit dem Start vor etwa drei Jahren ist die Anzahl an verfügbaren Apps auf inzwischen rund tausend angewachsen.
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