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ITB: Für Implementierungs-Partner gibt es bereits ein Partnerprogramm. Würden Sie das bitte in aller Kürze skizzieren?
Schreiner: Wir unterscheiden zwischen dem Partnerstatus Standard, Gold, Platin und Diamant. Hier spiegeln sich unterschiedliche Ausbildungsgrade, Marktdurchdringungen, Branchen-Know-how und Umsatzvorgaben wider. Je höher die Partnerstufe, desto umfangreicher ist die Betreuung durch Salesforce.com und desto mehr Leads und Kundenaufträge werden übermittelt.
ITB: Wie sieht ein typischer Salesforce-Partner aus?
Schreiner: Vor zwei Jahren wäre das noch einfach zu beantworten gewesen: Da waren unsere Partner noch ein eigendynamisches Eco-System von Menschen, die sehr Cloud-affin sind. Inzwischen nutzen selbst große Dax-Unternehmen Software aus der Cloud, und das Ganze findet mehr unter dem Motto Restrukturierung der IT statt. Inzwischen brauchen unsere Partner ein großes Verständnis für Geschäftsprozesse und Integrationserfahrung.
ITB: In Ihrem Firmenlogo ist ein durchgestrichener Schriftzug „Software“ integriert. Ist das nicht übertrieben? Auch wenn Ihr Bereitstellungsmodell nicht „On-Premise“ heißt – es geht doch immer noch um Software.
Schreiner: Für mich steht das No-Software Symbol für weniger Probleme, die der klassische Software-Ansatz mit sich bringt. Die Themen Integration und Upgrades haben wir ja bereits angesprochen. Darüber hinaus sind unsere Produkte demokratischer …
ITB: Demokratischer?
Schreiner: Ja, und zwar in mehrerlei Hinsicht: Bei klassischer On-Premise-Software sieht das Portfolio der Anbieter meist verschiedene Versionen für verschiedene Unternehmensgrößen vor. Das bedeutet jedes Mal, wenn ein Unternehmen seiner aktuellen Version ‚entwachsen’ ist, neue Software, Datenmigration et cetera. Bei uns bekommen Unternehmen jeglicher Größe die gleiche Leistung und bezahlen nutzungsabhängig. Außerdem sind Ideenportale bei Salesforce.com von zentraler Bedeutung. Unsere Reseller- und Nutzer-Community wirkt so laufend an Verbesserungen mit. Übrigens: Der variable Anteil unserer Produktmanager ist danach ausgerichtet, inwieweit die Top-10-Wünsche der Kunden umgesetzt werden. Aber auch unsere Kunden bieten solche Ideenportale für ihre Kunden. So kam es unter anderem zum kostenlosen Kaffee bei Starbucks für Geburtstagskinder und zu Dell-Rechnern mit vorinstalliertem Linux.
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