Tata Communications im Trend

Was 2016 ganz oben auf der Agenda stehen wird

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Die eben genannten Plattformen ergänzen sich durch solche die mithilfe des Internet of Things (IoT) entwickelt werden. Es wird erwartet, dass der IoT-Markt im Jahr 2020 elf Milliarden US-Dollar schwer sein soll. Für CIOs ist es wichtig, dass die Wearables oder vernetzte Geräte, die die Umsätze vorantreiben sollen, sich auch nahtlos mit dem Ökosystem des Unternehmens vernetzen lassen. Um diese Anforderung erfüllen zu können, haben wir bei Tata Communications kürzlich Feldversuche für LPWAN mit LoRa-Technologie in Delhi und Mumbai durchgeführt. Aktuell arbeiten wir an der Bereitstellung einer universellen Connectivity-Plattform für IoT in Indien. Diese wird als Managed Service angeboten, basiert auf Branchenstandards und ist nicht an Wi-Fi, 4G oder GPRS gebunden.

Laut Gartner wird es Ende 2015 weltweit über 4,9 Milliarden vernetzte Dinge geben – bis 2020 wird diese Zahl bereits die 25-Milliarden-Marke erreichen. Diese Anzahl ist dreimal so hoch wie die aktuelle Einwohnerzahl der ganzen Welt. Durch die steigende Anzahl vernetzter Endgeräte, müssen Unternehmen neue, innovative Wege finden, um den Verbrauchern bessere und schnellere Connectivity bieten zu können. Deswegen werden kabellose Kommunikationstechnologien wie LoRa im kommenden Jahr immer wichtiger werden.

Internet-basierte WAN-Technologien

In vielen Unternehmen haben sich 2015 die Geschäftsprozesse grundlegend verändert: Immer mehr Unternehmen verschieben Anwendungen in die Cloud oder nutzen Software-as-a-Service-(SaaS)-Angebote und ihre Mitarbeiter arbeiten zunehmend mobiler. Das Internet wird somit zu einem kalkulierbaren und sicheren Connectivity-Hilfsmittel, das die Produktivität der Mitarbeiter steigert. 2016 wird sich dieser Trend fortsetzen und neue Internet-WAN-Technologien hervorbringen. Wir erwarten, dass die Einführung von Internet-as-Enterprise WAN den Einsatz von hybriden Netzwerken vorantreiben wird. Dies geht einher mit weiteren Technologien und Services, die diese Netzwerke unterstützen und effizienter machen.

Ad-hoc-Medienkonsum

Das Verhalten der Verbraucher beim Konsum von Inhalten hat sich drastisch gewandelt. Der Trend geht zunehmend hin zu mehr Flexibilität über verschiedene Inhalte und Leinwände. Inhaltseigentümer, unterstützt durch Technologieanbieter, übernehmen dadurch immer mehr Kontrolle. Um in diesem harten Wettbewerb mithalten zu können, bieten Broadcaster ihren Zuschauern mit Hilfe sogenannter Innovative Content Delivery-Technologien Plattformen mit Serviceleistungen, mit deren Hilfe sie sich ihr eigenes Programm zusammenstellen können.

Ebenso wichtig: Inhalte müssen in hoher Qualität in HD, Full HD und 4K in hoher Geschwindigkeit, aber mit wenig Bandbreite übertragen werden. Die Möglichkeit, Inhalte über das Internet bereitzustellen, hat den Wettbewerb im Broadcasting-Markt noch verschärft und neue Player aus dem on-Demand-Bereich wie etwa Netflix eingeladen. 2016 wird es immer mehr IT-Unternehmen geben, die Broadcastern Services anbieten, mit deren Hilfe sie Produktions- und Übertragungskosten senken und gleichzeitig die Qualität ihrer bereitgestellten Inhalte verbessern können.

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