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Verfügbarkeit in komplexen IT-Umgebungen

| Autor: Matthias Frühauf

Disaster Recovery von virtuellen IT-Umgebungen mit der Veeam Availability Suite.
Disaster Recovery von virtuellen IT-Umgebungen mit der Veeam Availability Suite. (Bild: Veeam Software)

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Viele Organisationen nutzen heute Cloud-Dienste, um IT-Ressourcen einfach, flexibel und skalierbar einsetzen zu können. Ob Hosted, Managed, Private oder Public Cloud oder – weit realistischer – eine Mischform, die Verfügbarkeit geschäftskritischer Anwendungen und Daten muss sichergestellt werden. Der folgende Beitrag gibt Tipps, wie Unternehmen die Datenverfügbarkeit sicherstellen und worauf sie bei der Auswahl von entsprechenden Lösungen achten sollten.

Die digitale Transformation erreicht auch in Deutschland alle Branchen. Nach Einschätzung von IDC sind Unternehmen allgemein bestrebt, mit der digitalen Transformation ihre Geschäftsmodelle zu “modernisieren“, um neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten Dabei nutzen sie Technologien wie Big Data Analytics, Internet of Things-Anwendungen oder künstliche Intelligenz, um mit den Erwartungen ihrer Kunden Schritt zu halten und nicht von jungen, disruptiven und agilen Startups aus dem Markt gedrängt zu werden.

Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) schätzen, dass aufgrund der digitalen Transformation bis zum Jahr 2025 rund 40 Prozent der heutigen Fortune-500-Firmen verschwinden werden. IDC erwartet bis Ende 2017, dass zwei Drittel der 2.000 größten Unternehmen weltweit die digitale Transformation zum Kernthema ihrer Geschäftsstrategie erklären. Als Ergebnis winkt eine Verdoppelung der Produktivität, so IDC.

Vorteile der Cloud

Wer sich die digitale Transformation auf die Fahnen schreibt, wird wenig überraschend um das Thema Cloud nicht herumkommen. Denn der Grundstein für ein zukunftsfähiges Unternehmen liegt in der flexiblen, leistungsfähigen und jederzeit verfügbaren IT-Infrastruktur. Sie steuert mobile Buchungs- und Bezahlsysteme, weltweite Produktionsketten und Logistiknetze u. v. m., geschäftskritische Anwendungen, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen müssen.

Durch die Cloud gewinnen Unternehmen an Flexibilität, da je nach Anforderung Dienste oder Rechenleistung schnell hinzugebucht werden können. Zudem reduziert sich der Wartungsaufwand für IT-Systeme im eigenen Rechenzentrum und die Investitionskosten sinken. Insbesondere die US-Hyperscaler Amazon und Microsoft werben mit handfesten wirtschaftlichen Vorteilen für ihre Cloud-Angebote. Doch die Angst vor Datenverlust und unberechtigtem Zugriff ist gerade in Deutschland sehr groß. Entsprechend auch die Zurückhaltung, organisationsweit IT-Ressourcen aus der Public Cloud bereitzustellen.

Viele Unternehmen wählen daher eine hybride Lösung, die sowohl physische Systeme on-Premises als auch Private- und Public –Cloud-Dienste umfasst. Sensible Daten, die Unternehmen nur ungern extern auslagern, können so on-Premises verbleiben, ohne auf die Flexibilität der Cloud zu verzichten. Gleichzeitig wächst dadurch jedoch die Komplexität der IT-Infrastruktur, in der die Daten an verschiedenen Standorten und unter Umständen sogar auf verschiedenen Kontinenten verteilt liegen. Um auch in einer solch komplexen IT-Umgebung die Enterprise Continuity zu gewährleisten, müssen die Backup- und Recovery-Lösungen zu dieser verteilten und virtuellen IT-Umgebung passen.

Datenverfügbarkeit in der Cloud

Eine bisher bewährte Lösung für Disaster Recovery (DR) ist die Nutzung eines eigenen sekundären Standorts. Doch für viele Unternehmen ist dies schlichtweg nicht mehr rentabel und effizient genug – der Kosten-Nutzung-Effekt geht nahezu gegen Null. Flexibler und daher besser geeignet für hybride IT-Umgebungen ist eine Cloud-basierte Disaster-Recovery-as-a-Service (DRaaS)-Lösung. Unternehmen können Ressourcen flexibel über ihren Serviceprovider anmieten und zahlen nur für die Leistungen, die sie tatsächlich genutzt haben. Für die Anwender stehen damit CPUs, Arbeitsspeicher, Speicher- und Netzwerkressourcen für Failover bereit, ohne dass das Unternehmen selbst dafür einen DR-Standort planen, implementieren und managen muss. Doch auch bei DRaaS-Lösungen gibt es einiges zu beachten.

Wichtig bei der Auswahl der DRaaS-Lösung ist, auf eine benutzerfreundliche und leicht zu konfigurierende Benutzeroberfläche zu achten. Außerdem sollte die Lösung eine abgestimmte Automatisierung (Orchestrierung) der DR-Pläne (Disaster Recovery) bieten, inklusive Organisation der erforderlichen Backups und Replikationen, regelbasierter DR-Tests sowie Dokumentation und Einhaltung von Compliance-Anforderungen. In jedem Fall dürfen die Datensicherungskonzepte nicht an den Grenzen einer Infrastruktur enden, sondern die gesamte IT-Umgebung eines Unternehmens umfassen.

Self Services gehören ebenso zum zentralen Funktionsumfang, damit Serviceprovider für ihre Kunden Hardwarepläne abonnieren und Failover-Pläne automatisch ausführen lassen können.

Zu guter Letzt sollte auch an eine alternative Startmöglichkeit des Failover-Plans gedacht werden, denn im Fall der Fälle kann ein Unternehmen eventuell nicht mehr direkt auf die DRaaS-Lösung zugreifen. Hier kann ein zugangsgeschütztes Webportal Abhilfe schaffen. Unternehmen können den Plan von dort wie konfiguriert ausführen lassen und alle beim Serviceprovider replizierten Virtuellen Maschinen sind dann wie gewohnt erreichbar. So sind die VMs schnell wieder betriebsbereit, ohne dass es zu Beeinträchtigungen für die Anwender kommt. Denn am Ende zählt nur eins: Kunden und Mitarbeiter müssen immer auf geschäftskritische Anwendungen zugreifen können.

Sicherheit und Compliance in der Cloud

Für CIOs, die sich den Aufgaben der digitalen Transformation stellen und dabei auf Cloud-Ressourcen setzen, sind DR-Lösungen aus der Cloud ein wichtiges Asset. Der Nachweis über eine lückenlose Backup- und Recovery-Strategie, unterstützt durch automatisierte Tests von DR-Plänen, ist nicht umsonst bereits Teil vieler Compliance-Vorschriften. Ganz zu schweigen von den Kundenerwartungen: Wer behält schon einen ruhigen Puls, wenn die Banking-App längere Zeit nicht verfügbar ist, nur weil es in irgendeinem Rechenzentrum von der Decke tropft?

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* Matthias Frühauf, Regional Presales Manager CEMEA, Veeam Software

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