Mit Route 66 auf der „Straße der Unabhängigkeit“

Unit4 Agresso macht Elefanten zu Mücken

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Haben die Unternehmen das auch schon selbst erkannt?

Mors: Wir haben zwei schlagende Argumente: Man kann es selbst machen und es geht wesentlich schneller. Vor zwanzig Jahren hatte eine Firma ein Konzept und hat dieses dann gnadenlos durchgezogen. Das ist heute nicht mehr so. In den Management-Etagen gibt es ständig Veränderungen. Und ein neuer Manager wird auch Strukturen verändern wollen. Das heißt: Kein Unternehmen fährt heute länger als ein oder zwei Jahre mit der gleichen Struktur. Viele Firmen behaupten zwar, dass sie sich kaum verändern. Sieht man genauer hin, erkennt man aber, dass sie sich durchaus massiv verändert haben und es auch weiter tun, sogar tun müssen.

Gilt das nur für die freie Wirtschaft?

Mors: Das ist im privatwirtschaftlichen Sektor genauso wie im öffentlichen. So sind beispielsweise die Kommunen heute aufgefordert, ihre Buchhaltung und das Abrechnungswesen genauso zu führen, wie die Privatwirtschaft. Auch im Bereich Shared Services ist das zu erkennen. In den Kommunen gehen immer mehr Mitarbeiter in Rente. Aber aufgrund des Kostendrucks darf niemand mehr eingestellt werden. Plötzlich müssen also mehrere Gemeinden oder Städte ihre Abrechnungen zusammen legen. Auch das sind Veränderungen, die wir mit dem Begriff BLINC umschreiben.

Ist der Umstieg schwierig?

Mors: Der Wechsel von einem über mehrere Jahre gewachsenen, meist auch durch Eigenentwicklungen ergänzten ERP-System auf ein neues, ist sicher nicht leicht. Das Nachziehen eines großen SAP- oder Oracle-Systems kostet zwar mehr, als der Einmalumstieg auf unser Produkt. Der Aufwand ist aslo da. Aber ab dem zweiten Jahr– das beweisen auch die Return-on-Investement-Kalkulationen, die wir mit unseren Kunden machen – verzeichnet der Anwender bereits die ersten Einsparungen.

Wie bereit sind deutsche Unternehmen, ihre alten, schwerfälligen ERP-Systeme abzulösen?

Mors: Das ist ein offenes Geheimnis: Wenn sich eine Firma einmal für zum Beispiel SAP entschieden hat, dann bleibt sie in der Regel auch dabei. Wir werden aber mit unseren guten Erfahrungen, wie wir sie beispielsweise in England gemacht haben, in den kommenden Monaten gezielt geeignete Unternehmen in Deutschland ansprechen und unser Modell vor allem mit Hilfe unserer Return-on-Investment-Kalkulation vorstellen. Wir werden diesen Firmen präsentieren, wie sie über die kommenden drei Jahre X-Millionen einsparen können. Gerade die Finanzvorstände unterliegen einem großen Kostendruck. Hier können wir mit unserer ROI-Berechnung auf jeden Fall punkten.

Wo beginnt für Unternehmen das Sparen? Erfahren Sie mehr auf der nächsten Seite.

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