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Tipp 5: Bewertungskriterien
Die Bewertungskriterien für eine Software ergeben sich aus dem Pflichtenheft. Nicht alle in diesem aufgeführten Punkte sind gleich wichtig. Daher sollten die Wunschkriterien entsprechend ihrer Bedeutung für die Fachbereiche und das Gesamtunternehmen aufgelistet und beurteilt werden. Zur Gewichtung lässt sich ein Punkteverfahren nutzen. Kriterien, die alle Beteiligten hoch bewerten, haben für die Auswahl einen höheren Stellenwert. Die mit niedriger Punktzahl sind weniger wichtig für die Endauswahl oder können unter Umständen sogar ganz entfallen. Bewertungskriterien können sein:
- Der Anschaffungspreis
- Gewünschter Service und Support
- Örtliche Nähe des Anbieters oder seines Partners
- Automatische Softwareupgrades
- Muttersprachliche Softwareversion
- Schulungen und Workshops
Tipp 6: K.O.-Kriterien
Mit einer zusätzlichen Liste von K.O-Kriterien lässt sich das Marktangebot frühzeitig filtern. Auf diese Weise kann der Markt klar sondiert und unpassende Lösungen aus dem Entscheidungsprozess ausgeschlossen werden. Ausschlusskriterien können sein:
- Ein zu hoher Anschaffungspreis und mögliche Folgekosten
- Unzureichende Anbieterleistungen
- Fehlende Eigenschaften der Lösung
- Zu hohe Hardware-Kosten
- Aufwändige Installation
- Fehlender oder unzureichender beziehungsweise zu kostenintensiver Service- und Support
- Keine lokale Hotline
- Komplizierte Bedienung
- Proprietäre Lösung mit geringer oder fehlender Möglichkeit zur Anbindung weiterer Applikationen
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