OpenStack in grün

Suse Cloud 2.0 Beta-Test eröffnet

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Was ist Suse Cloud?

Das Aufsetzen einer auf OpenStack basierenden Private-Cloud-Infrastruktur ist nämlich alles andere als trivial, auch wenn Cloud-Nutzer nachher problemlos per Webinterface zusätzliche Rechenleistung oder Festplattenplatz buchen können. Im Netz kursierende Installationsanleitungen z.B. für Ubuntu füllen Seiten.

Suse Cloud besteht aus drei wesentlichen Komponenten, welche sich in Form dreier separater Images als Trial-Version von Suses Download-Servern herunterladen oder auf Suse Studio zusammenstellen lassen.
Suse Cloud besteht aus drei wesentlichen Komponenten, welche sich in Form dreier separater Images als Trial-Version von Suses Download-Servern herunterladen oder auf Suse Studio zusammenstellen lassen.
(Bild: Suse)
Bei der Suse Cloud kommt als Basis-Plattform erwartungsgemäß Suse Linux Enterprise Server (SLES) zum Einsatz, welcher sämtliche benötigten OpenStack-Komponenten nahtlos integriert und um zusätzliche Funktionen und Werkzeuge erweitert. Genau genommen besteht Suse Cloud aus drei wesentlichen Komponenten, welche sich in Form dreier separater Images als Trial-Version von Suses Download-Servern herunterladen oder auf Suse Studio zusammenstellen lassen.

Der "Suse Cloud Administration Server" ist quasi die zentrale Verwaltungsinstanz, mit der Administratoren die Cloud-Infrastruktur einrichten und verwalten. Dazu gesellen sich die „Suse Cloud Control Nodes,, welche die Betriebssystem-Images für die Cloud-Instanzen vorhalten und zudem das Webinterface für die Nutzer als Self-Service-Portal zur Verfügung stellen. Darüber hinaus verteilt ein „Suse Cloud Control Nodes“ die Aufgaben in der Cloud.

Als dritte Komponente fungieren die "Suse Cloud Compute/Storage Nodes". Diese stellen Speicherplatz zur Verfügung oder ermöglichen den Betrieb virtueller Maschinen mit KVM oder Xen. Das sind letztendlich die Systeme, welche die Arbeiten ausführen, die die Nutzer im Self-Service-Portal beauftragen.

The Suse Way of OpenStack

Dazu bedient sich die Suse-Lösung zwar der von OpenStack perse gebotenen Funktionen und Module wie etwa dem OpenStack-Dashboard, bestehend aus „User Dashboard“ und dem „System Panel“, erweitert diese aber in Sachen Optik und Usability erheblich, allerdings ohne technische Modifikationen an OpenStack.

Mit Letzterem können Administratoren z.B neue Cloud-Benutzer anlegen, vorhandene Images verwalten oder neue VM-Instanzen erzeugen. Außerdem bietet das System-Panel statistische (Monitoring-) Funktionen. Im „User-Manager“ können Benutzer unter anderem auf der Seite „Image“ sehen, welche Images die Cloud zur Verfügung stellt und bei „Instances“ eine neue virtuelle Maschine starten, welche dann eines der Images benutzt.

Mit der Android App können Administratoren auf den Suse Manager zugreifen
Mit der Android App können Administratoren auf den Suse Manager zugreifen
(Bild: Suse)
Eine Besonderheit der Suse Cloud ist darüber hinaus eine Android-App, die einen schnellen und unkomplizierten mobilen Zugriff auf den „Suse Manager“ ermöglicht. Der unterstützt Admins beim Warten vorhandener Systeme, etwa beim Einspielen ferngesteuerter Updates.

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