Der Beschluss der EU zum transatlantischen Datenverkehr wackelt wieder einmal: Dem Data Privacy Framework wurde von US-Seite die wichtigste rechtliche Grundlage entzogen. (Bild: © Viktoriia - stock.adobe.com)
Digitale Souveränität statt transatlantischer Datenverkehr

Warum das FTC-Urteil die souveräne Cloud beflügeln sollte

Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) nicht unabhängig sein kann. Dies erschüttert die Rolle der FTC im Data Privacy Framework (DPF), das eine Basis für EU-US-Datentransfers bildet. Für die Bemühungen um Souveränität im Cloud Computing ist dies ein wichtiger Anlass, die Anstrengungen zu verstärken.

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Anbieter zum Thema

Nicht nur Compliance bietet Argumente für lokale Anbieter jenseits der Hyperscaler. (Bild: Vogel IT-Medien / Secunet)
Insider Research im Gespräch

Warum hohe Compliance-Anforderungen für kleinere Cloud-Anbieter sprechen

Hohe Compliance- und Souveränitätsanforderungen verändern zunehmend die Marktstruktur, insbesondere dort, wo Unternehmen oder Behörden bestimmte Daten und Workloads bewusst nicht in globale Standard-Clouds geben möchten. Wo stoßen aber große Public-Cloud-Plattformen bei hochsensiblen, regulierten Daten an Grenzen, und wo beginnt der Bedarf nach kontrollierbaren Vertrauens- und Betriebsmodellen? Das Insider-Research-Interview von Elke Witmer-Goßner, Chefredakteurin von CloudComputing-Insider, mit Andreas Rückriegel, CEO von SysEleven und VP Cloud Services bei secunet Security Networks, liefert Antworten.

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Bildergalerien

73 Prozent der Unternehmen sehen Dokumentationspflicht als größten DSGVO-Aufwand. Deutsche Aufsichtsbehörden bieten bereits zahlreiche Muster zur Entlastung an. (Bild: © miss irine - stock.adobe.com)
Datenschutz-Hilfe von den Aufsichtsbehörden

Diese DSGVO-Vorlagen entlasten Unternehmen

73 Prozent der Unternehmen sehen die Dokumentationspflicht als größten Aufwand bei der DSGVO-Umsetzung. Das ist den deutschen Da­ten­schutz­auf­sichts­be­hör­den sehr bewusst und sie bieten bereits zahlreiche Muster und Vorlagen zur Unterstützung an: von Meldungen bei Datenschutzverletzungen über Auftragsverarbeitungsvereinbarungen bis hin zum Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten. Wir geben einen Überblick.

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Ein Großteil der CRM-Projekte liefert in Unternehmen nicht den erwarteten Erfolg oder scheitert sogar ganz; die Einführung von Multi-Agent-Systemen macht die Sache nicht besser. (Bild: © NVB Stocker - stock.adobe.com)
Digitalisierungsstrategie

Warum KI-Rollouts in Marketing und CRM an ihre Grenzen stoßen

Analysten prognostizieren für das Jahr 2026 ein kritisches Paradoxon: Während die Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) und Data-Driven Marketing Rekordhöhen erreichen, scheitern bis zu 85 Prozent der Projekte vor oder kurz nach der Implementierung. In der DACH-Region führt dies zu geschätzten „Sunk Costs“ von rund 21 Milliarden Euro. Der aktuelle Marketing Tech Monitor 2026 seziert die Ursachen zwischen technischer Komplexität und handwerklichen Fehlern.

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