CRM Trend Report von SoftSelect und Actricity

Standalone-Lösungen sind im CRM-Umfeld bevorzugt

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Wichtige Faktoren bei der Auswahl der zukünftigen CRM-Anbieters

Ein ausschlaggebendes Kriterium für die Auswahl einer CRM-Lösung ist den befragten Unternehmen zufolge – neben den Eigenschaften der Lösung – vor allem eine fundierte Branchenkenntnis des jeweiligen Software-Anbieters. Mit der Anforderung indirekt verknüpft ist die Abbildung branchen- und unternehmensspezifischer Besonderheiten, ohne den Kostenaufwand bei der Software-Einführung maßgeblich in die Höhe zu treiben. Eine umfassendes Branchen Know-How ist daher für die deutliche Mehrheit der Befragten (58 Prozent) von großer Bedeutung.

38 Prozent hielten dieses Kriterium für sehr wichtig, 20 Prozent für wichtig. Noch wichtiger aber als das Branchen Know-How wird die Beratungskompetenz des Software-Dienstleisters angesehen: Diese wurde von 41 Prozent mit sehr wichtig und von 53 Prozent als wichtig bewertet.

Eine weitere zentrale Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz einer CRM-standalone-Lösung ist die tiefe Integration des CRM-Systems in die Applikationsinfrastruktur des Unternehmens, so dass relevante Instrumente wie das Vertriebscontrolling, Bereichs- und Segmentanalysen oder Historienfunktionalitäten auch auf validen Echtzeitdaten- und Kennzahlen basieren. Eine standardisierte Datenbankschnittstelle für den Daten Im- und Export wird daher von den Unternehmen als sehr wichtig (54 Prozent) bzw. wichtig (15 Prozent) eingestuft.

Eine SAP-zertifizierte Systemschnittstelle zur CRM-Anwendung wird sogar von drei Viertel aller Unternehmen als wichtige Eigenschaft eingeschätzt.

Jedes dritte Unternehmen plant Investitionen

Für die kommenden 24 Monate planen jeweils 10 Prozent der befragten Unternehmen, in die eigenen ERP- und Service-Systeme zu investieren. Weitere 14 Prozent planen mit Blick auf die nächsten zwei Jahre Investitionen im Bereich ihrer CRM-Software vorzunehmen. Als Gründe für diese Wechselbereitschaft wurden in erster Linie mangelnde Funktionalität (31 Prozent), fehlende Integration der einzelnen Unternehmensbereiche, Kosten- und Prozessvorteile (28 Prozent) oder der Wunsch nach einem CRM-Portal zur Kunden und Partneranbindung (18 Prozent) angeführt.

Nahezu allen Befragten ist eine nachweisliche Verbesserung der Prozessabläufe und eine deutliche und nachhaltige Kostenreduktion durch neu implementierte CRM- und Servicetools sehr wichtig (45 Prozent) bzw. wichtig (50 Prozent). Die Investition in ein neues System soll möglichst schnell die Produktivität steigern und Prozesskosten gleichzeitig senken, um einen kurzen Return on Invest zu realisieren.

weiter mit: Ausblick von Actricity und SoftSelect

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