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Wie lizenziert man am besten Software als Service?

Software-Preismodelle in der Cloud – Strategien für die Zukunft

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Von einfach bis komplex

Die einfachste Variante dabei: Der Preis beruht auf der Anzahl der Mitarbeiter auf Kundenseite, die den Service nutzen, oder auf einer bestimmten Anzahl von Nutzerplätzen. Der Preis kann aber auch auf Basis der Software-Features und Funktionen bestimmt werden, die genutzt werden, oder abhängig von der Tageszeit oder Jahreszeit sein – ähnlich wie bei manchen Telefon- oder Internet-Tarifen könnte die Nutzung der Software zu Stoßzeiten mehr kosten.

Das flexibelste Preismodell, das daneben der Skalierbarkeit des Services Rechnung tragen würde, wäre ein rein verbrauchsabhängiger Tarif. In diesem Fall muss der Anbieter definieren, wie er die Nutzung der Software misst, etwa per Anzahl oder Dauer der Nutzungen.

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Zahlreiche Vertragsoptionen

Ähnlich flexibel kann die Vereinbarung zur Vertragslaufzeit sein; sie kann wenige Wochen, Monate oder auch mehrere Jahre umfassen. Verträge auf Jahresbasis sind für viele Unternehmen abrechnungstechnisch die bequemste Lösung.

Der Nachteil aus Sicht des Kunden ist dabei, dass der Anbieter seine Preise bei Vertragserneuerung nach einem Jahr erhöhen kann. Viele SaaS-Anbieter bieten deshalb etwa die Wahl zwischen Jahres-, Drei-Jahres- und Fünf-Jahres-Verträgen. Je länger sich der Kunde bindet, desto besser die Bedingungen.

weiter mit: Kurz und flexibel oder langfristig und sicher?

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