Marktüberblick Social Business - Konzepte und Projekte

Social Business ist Mittel zum Zweck der Unternehmenstransformation

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Herausforderungen auf dem Weg zum Social Enterprise

Der Wandel zu einem „Social Enterprise“ findet große Resonanz, stellt aber auch Anforderungen an die Unternehmen. Das Bedürfnis nach Transformations-Unterstützung bewirkt, dass Transformation Services den überwiegenden – und weiter wachsenden – Teil zum deutschen Social-Business-Markt beitragen.

Besonders leistungsstark waren 2014 T-Systems mit T-Systems MMS, IBM und Capgemini, aber auch Atos, Communardo sowie Fritz & Macziol seien hier hervorzuheben. Im Detail betrachtet berge dieses Feld der Dienstleister, die sich immer häufiger auf eine digitale Transformation mit Social Business konzentrieren, viele weitere und individuell passende Anbieter. Dazu gehören dann auch GBS mit einem integrativen Tool-Ansatz sowie auch klassische Beratungshäuser wie Accenture oder der Deloitte (siehe Abbildung 1 in der Bildergalerie).

Social Enterprise Networking Suites

Social Enterprise Networking Suites (SENS) beispielsweise werden immer häufiger zum Dreh- und Angelpunkt in den Unternehmen. "Die neue Welt besteht aus zahlreichen sozialen Netzwerken, in denen man mit den engsten Freunden oder den wichtigsten Geschäftskontakten kollaboriert bzw. einfach in Kontakt bleibt - auch in den Unternehmen", so Heuer. SENS-Lösungen übernähmen daher viele Funktionen, die bislang primär durch separate Produkte abgedeckt worden seien. Dazu zählen beispielsweise Project & Task Management, CRM, Filesharing, Talent Management oder gar App- und Prozess-Entwicklung mit Share-Funktionen.

IDC-Prognose

Die Marktanalytiker von IDC fokussieren den Markt wesentlich stärker auf "Social" als die Experton Group. "Im Markt für Enterprise Social Software werden Einzellösungen zusehends in soziale Plattformen (Enterprise Social Networks) aufgehen, die nach Ansicht von IDC zukünftig das "Communication & Collaboration Backbone" eines Unternehmens darstellen werden", erläutern Lynn Thorenz und Mark Alexander Schulte von IDC Deutschland.

Daher sehen die Zahlen der IDC-Prognose auch ganz anders aus: "IDC erwartet, dass der Markt für Enterprise Social Software in Deutschland von 2013 bis zum Jahr 2017 stark wachsen und sich innerhalb des Prognosezeitraums vervierfachen wird", so Schulte und Thorenz. "Im Jahr 2013 beträgt das Marktvolumen in Deutschland 33,1 Mio. Euro und wird mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von jährlich 44,2 % 134,6 Mio. Euro in 2017 umfassen."

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Herausforderung Nr. 2

"Organisationen werden soziale Funktionen auch in andere Enterprise-Lösungen einbauen, um die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden weiter zu verbessern", sagen die Analysten voraus, warnen aber vor einer Herausforderung: "Die größte Hürde für den Einsatz von sozialen Medien liegt in der Schwierigkeit, den Einfluss von Social Media-Aktivitäten auf die Geschäftsziele zu messen. Viele Befragte führen demzufolge auch die Rechtfertigung für Social Media-Ausgaben und die fehlende Unterstützung des Senior Managements als wesentliche Herausforderungen an."

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