Hintergründe und Best Practices von Cloudblue Wie die Cloud als Schlüssel zur betrieblichen Resilienz dienen kann

Ein Gastbeitrag von Jeroen Buijs* 3 min Lesedauer

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Die Cloud erfreut sich im Unternehmenseinsatz ungebrochener und zunehmender Beliebtheit. Ein Grund dafür ist auch, dass Firmen ihre Resilienz im Vergleich zu herkömmlichen On-Premises-Umgebungen kosteneffizient erhöhen können. Cloudblue fasst die hierfür erforderlichen Best Practices zusammen.

Der Einsatz von Cloud-Plattformen hat laut Cloudblue Vorteile für die Unternehmensresilienz und ermöglicht die Konzentration auf das Kerngeschäft.(Bild:  Vicki Hamilton /  Pixabay)
Der Einsatz von Cloud-Plattformen hat laut Cloudblue Vorteile für die Unternehmensresilienz und ermöglicht die Konzentration auf das Kerngeschäft.
(Bild: Vicki Hamilton / Pixabay)

Der Cloud-Computing-Markt wächst beständig weiter und ein Ende dieses Aufwärtstrends scheint nicht in Sicht zu sein. Laut Prognosen könnte er bis 2032 die Marke von gut 2,29 Milliarden US-Dollar knacken. Das würde einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate („Compound Annual Growth Rate“, CAGR) von 16,5 Prozent entsprechen. Ein Hauptgrund für dieses Wachstum lässt sich in der Attraktivität der Cloud finden: Unternehmen schätzen insbesondere, dass sie mithilfe von Cloud-Funktionen ein höheres Resilienzniveau erreichen können, dass im Vergleich zu traditionellen On-Premises-Lösungen oft kosteneffizienter und zuverlässiger ist.

Von externen Rechenzentren wie Microsoft Azure, Amazon Web Services (AWS) und der Google Cloud Platform (GCP) verwaltet und betrieben, sind Cloud-Systeme rund um die Uhr verfügbar. Aufgrund ihrer Failover-Mechanismen, Backup- und Recovery-Funktionen sowie Redundanzen sind sie von Natur aus belastbar. Im Gegensatz zu konventionellen Systemen, die häufig geplante Ausfallzeiten für Upgrades und Wartungsarbeiten erfordern, kommt es so bei cloudbasierten Lösungen in der Regel nur zu geringen oder gar keinen Ausfallzeiten. Doch wie jede Technologie bringt auch die Cloud eigene Herausforderungen mit sich. Best Practices helfen Unternehmen, die Resilienz der Cloud auf eine neue Ebene zu heben.

Sicherheit in der Cloud

Resilienz und Datenredundanz erfordern auch, stets auf dem neuesten Sicherheitsstand zu sein. Cloud-Anbieter suchen daher kontinuierlich nach Schwachstellen und veröffentlichen umgehend Sicherheits-Patches, um sich proaktiv gegen Zero-Day-Bedrohungen zu schützen. Nur durch starke Sicherheitsprotokolle kann eine hohe Zuverlässigkeit gewährleistet und die Ausfallzeiten minimiert werden – ein entscheidender Erfolgsfaktor in der heutigen Geschäftswelt.

Spezialisierte Sicherheitsabteilungen ermöglichen es Anbietern schnell auf neue Bedrohungen zu reagieren, ohne dass ein Eingreifen des Anwenders erforderlich ist. Dadurch wird die allgemeine Sicherheitslage von Cloud-Nutzern dauerhaft verbessert. Unternehmen profitieren von diesem umfassendem IT-Support, einschließlich Infrastrukturexperten, Sicherheitsbetriebspersonal und Systemadministratoren, da sie die so nötigen Ressourcen nicht innerbetrieblich zur Verfügung stellen müssen.

Skalierbarkeits- und Überwachungsanalyse

In der Cloud können Unternehmen die Rechenleistung entsprechend den Softwareanforderungen flexibel skalieren, was eine effiziente Ressourcenzuweisung ermöglicht. Ohne sorgfältige Überwachungs- und Kontrollmechanismen können die Kosten jedoch schnell explodieren. Durch die Implementierung von „Tollgates“ werden vordefinierte Ausgabenlimits festgelegt. Sie stoppen die Nutzung automatisch, sobald ein Schwellenwert erreicht ist. Es ist wichtig, diese Schwellenwerte nicht zu restriktiv festzulegen, da strenge „Tollgates“ die Systemleistung potenziell verlangsamen und Störungen für Nutzer verursachen können.

Um zudem operationale Resilienz in der Cloud zu erreichen, ist das Ausloten des Gleichgewichts zwischen Ressourcennutzung und Kostenkontrolle ein wichtiger Schlüssel. Die von Cloud-Diensten angebotenen skalierbaren Infrastrukturlösungen können hier ebenfalls helfen. Sie optimieren den Betrieb auf unkomplizierte Weise, da keine internen Einstellungen oder ein Outsourcing an mehrere Dienstanbieter erforderlich werden.

Best Practices im Überblick – Die Top 3

Zusammengefasst lassen sich die drei Best Practices kurz und knapp wie folgt formulieren:

  • 1. Patches: Cloud-Systeme sollten so konzipiert und aufgebaut werden, dass sie die Flexibilität bieten, Patches nahtlos und ohne Systemausfallzeiten zu implementieren. Dieser Ansatz ermöglicht einen kontinuierlichen Betrieb und gewährleistet, dass die Software aktuell und sicher bleibt.
  • 2. Überwachung und Nutzungsoptimierung: Das Setzen von „Leitplanken“ für die Nutzung sowie eine kontinuierliche Überwachung der Systemleistung sind entscheidend, um Ressourcen effektiver zu nutzen und unnötige Kosten zu vermeiden. Durch die Verfolgung von Nutzungsmustern und die Identifizierung nicht ausgelasteter Ressourcen können Unternehmen je nach Bedarf hoch- oder herunterskalieren und so Effizienz sowie die Kosteneffektivität verbessern.
  • 3. Kostenbewusstsein: Cloud-Dienste sind mit Kosten verbunden. Unternehmen können ihre Ausgaben und Ressourcen jedoch effektiv verwalten, wenn sie die Verantwortlichkeit innerhalb der Entwicklungs-, Produkt- und IT-Teams entsprechend fördern.

Fazit

In der Cloud können sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während sie gleichzeitig ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken und Zugang zu einem breit gefächerten Pool von IT-Fachwissen erhalten, das auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist – etwa in Form einer Cloud-Monetarisierungsplattform wie von Cloudblue. Da sich die Technologie ständig weiterentwickelt, wird die Bedeutung der Ausfallsicherheit von Cloud-Systemen weiter zunehmen. Durch die Implementierung von Best Practices in den Bereichen Patch-Management, Nutzungsüberwachung und Kostenbewusstsein werden Unternehmen in die Lage versetzt, die Zuverlässigkeit und Effizienz ihrer Prozesse nachhaltig zu verbessern.

* Jeroen Buijs ist Head of Sales EMEA von Cloudblue.

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