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Dropdowns, Debugging-Hilfe und einheitlicher Dateizugriff ownCloud aktualisiert mobile Apps

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Elke Witmer-Goßner

OwnCloud hat die mobilen Apps für Android und iOS aktualisiert. Nutzer können damit anwendungsübergreifend auf Dateien zugreifen, Logging-Funktionen aktivieren oder die Split-Screen-Ansicht des iPad nutzen.

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Bei Problemen können Nutzer der regulären Apps nun auf Logging-Funktionen zurückgreifen.
Bei Problemen können Nutzer der regulären Apps nun auf Logging-Funktionen zurückgreifen.
(Bild: ownCloud GmbH)

Mit den jetzt vorgestellten Apps für mobile Endgeräte verspricht ownCloud mehr Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit. Dabei greift der Anbieter auch auf Features der aktuellen Versionen von Android und iOS zurück.

Version 2.11 für Android

Version 2.11 der mobilen Android-App nutzt laut Anbieter einen neu entwickelten „Document Provider“ – Nutzer können in ownCloud gespeicherte Dateien somit direkt aus anderen Dateien öffnen, bearbeiten oder verschicken. Inhalte lassen sich so etwa direkt per Messenger-App weiterreichen oder über Androids Standard-Datei-App verwalten.

Zudem werde der native Android File Picker einheitlich genutzt, der Upload von Dateien damit erleichtet – bislang hatte ownCloud stellenweise noch einen eigenen Picker mit abweichendem Design genutzt

Im Seitenmenü der App gibt es nun den neuen Menüpunkt „Available Offline“; darüber sehen Nutzer direkt, welche Dateien lokal auf dem mobilen Gerät gespeichert und ohne Netzzugang verfügbar sind.

Schließlich dürfen nun auch alle Nutzer Log-Files erstellen, um Bug-Reports oder Verbesserungsvorschläge abzugeben. Bislang war die Funktion ausschließlich bei entsprechenden Debug- oder Beta-Versionen der App verfügbar.

„Komplett neue Version“ für iOS

Bei der aktualisierten App für Apples Mobilgeräte nennt ownCloud zwar keine Releasenummer, spricht jedoch von einer komplett neuen Version. Die sei vollständig kompatibel mit der iOS Files App und erlaube Drittanwendungen den direkten Zugriff auf ownCloud-Dateien. Auch andere Stelle erleichtere man die Navigation durch Dateien und Ordner erheblich:

  • fortan können Nutzer mehrere Dateien auswählen, teilen sowie hochladen;
  • per Fingertipp öffnet sich ein Dropdown-Menü mit allen übergeordneten Verzeichnissen;
  • Dateien lassen sich per „Drag & Drop“ aus anderen Anwendungen in die ownCloud-App verschieben.

Des Weiteren wirbt der Anbieter mit einem integrierten PDF-Reader mit Funktionen für Volltextsuche, Seitenvorschau und Navigation über das Inhaltsverzeichnis. Zudem unterstütze man auf dem iPad Multitasking sowie Split-Screen-Ansicht.

Ein Quick Access Panel liefert derweil einen kompakten Überblick über Benutzeraktivitäten; Favoriten oder kürzlich geöffnete Dokumente seien so auf einen Blick zugänglich. Neue Dateiformate ließen sich beim Hochladen zudem automatisch konvertieren, beispielsweise HEIC in JPEG.

Auch die iOS-Version beinhaltet nun ein Logging-Feature. Eine detaillierte Zusammenfassung zu TLS-Zertifikaten soll helfen, deren Authentizität festzustellen. Schließlich verspricht ownCloud unter iOS eine verbesserte Hintergrundkonnektivität, unterstützt Passwortmanager wie 1Password und hat OAuth2 ab iOS 12 per ASWebAuthenticationSession implementiert – unter iOS 11 kommt noch der Vorgänger SFAuthenticationSession zum Einsatz.

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