Subskriptionsmodell für kommerzielle Funktionen und Tools

Oracle lizenziert Java SE per Abo

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Das Subskriptionsmodell soll alle Lizenzierungs- und Supportbedürfnisse abdecken.
Das Subskriptionsmodell soll alle Lizenzierungs- und Supportbedürfnisse abdecken. (Bild: © Kaarle - stock.adobe.com)

Oracle lizenziert die Java Platform Standard Edition (SE) künftig auf Abo-Basis. Neben dem Subskriptionsmodell mit kommerziellen Funktionen und Tools will der Anbieter auch weiterhin kostenlose Versionen anbieten und sich im OpenJDK-Ökosystem engagieren.

Oracle überführt die bisherigen Angebote Java SE Advanced, Java SE Advanced Desktop sowie Java SE Suite in ein Abomodell. Das als Java SE Subscription bezeichnete Angebot soll alle Lizenzierungs- und Supportbedürfnisse für die Plattform abdecken.

Im Detail umfasst die Java SE Subscription eine kommerzielle Lizenzierung, einschließlich kommerzieller Funktionen und Tools – hierzu zählt etwa die Java Advanced Management Console zur Identifizierung, Verwaltung und Abstimmung der Java SE-Desktopnutzung im gesamten Unternehmen. Zudem beinhalte das Angebot auch Oracle Premier Support für aktuelle und frühere „Java SE “-Versionen.

Die kostenlosen Java SE-Versionen bleiben bestehen. Gleiches verspricht der Anbieter für das eigene Engagement in das OpenJDK-Ecosystem. Dort erstellt Oracle jetzt Open Source OpenJDK-Binärdateien und unterstütze damit Entwickler und Organisationen, die keinen kommerziellen Support oder Enterprise Management Tools benötigen.

Pro Desktop („Named User Plus“) kostet die Java SE Subcription 2,50 US-Dollar monatlich, auf Servern berechnet Oracle 25 US-Dollar pro CPU. Ab 1.000 Desktops respektive 100 CPUs sind günstigere Staffelpreise verfügbar. Die typische Laufzeit des Abos beträgt ein, zwei oder drei Jahre. Bisherige Lizenznehmer von Java SE Advanced/Java SE Suite können die Angebote wie gehabt weiternutzen. Weitere Fragen zur Java SE Subscription beantwortet Oracle online in einem FAQ-Dokument.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45375999 / Lizenzmanagement)

Content-Listing

Neue Features für die Open Telekom Cloud

Mehr IT-Security ab Werk

Neue Features für die Open Telekom Cloud

Mit dem jetzt vorgestellten November-Release bietet die Open Telekom Cloud mehr IT-Security ab Werk. Mit der Verschlüsselung für den Workspace Service und Mongo DB können Unternehmen nun ihre digitalen Arbeitsplätze sowie die skalierbaren, relationalen Datenbanken in der Open Telekom Cloud schnell und einfach schützen. lesen

Newsletter

Wünsche an abas-Marketplace
Deutsche nutzen Cloud für Homeoffice, Amerikaner für den Vertrieb
Abas befragte seine Kunden, wie sie zu Unternehmenssoftware aus der Cloud stehen. Welche Produkte sie bedenkenlos nutzen würden und wo sie skeptisch sind. Die Antworten der Kunden aus der DACH-Region unterscheiden sich teils stark von denen des amerikanischen Kontinents. weiterlesen