OpenStack Summit 2017 in Sydney

OpenStack überall: Was muss sich ändern, was bleiben?

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Innovation und Adaption

Der Erfolg von OpenStack lässt sich aber auch an der Innovationskraft messen. Mit einer derart großen Community im Hintergrund ist das Fluch und Segen zugleich. Schon vor einem halben Jahr sah sich die Foundation genötigt, klarzustellen, welche Projekte noch unter der Flagge OpenStack segeln können. Um den Entwicklungsdrang weder einzudämmen noch zu gefährden, sind Regeln, Organisatoren und Tools notwendig, die helfen, die neuen Ideen zu kanalisieren.

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Welche PaaS- und Container-Tools nutzen Sie für das Management von OpenStack-Applikationen?
Welche PaaS- und Container-Tools nutzen Sie für das Management von OpenStack-Applikationen?
(Bild: OpenStack Foundation)

Red Hat, einer der großen Contributors, die zu OpenStack-Projekten beitragen, stellte etwa „ZUUC Version 3“ vor. Ursprünglich hatten Red-Hat-Entwickler das Tool, das eine Brücke sein soll, zwischen den Innovationen, die geplant sein könnten und denen, die tatsächlich realisiert werden sollten, zu schließen. Es hilft unter anderem dabei, die Schnittstellen zu vereinheitlichen, damit die Teile auch tatsächlich zueinander passen. Das Tool basiert auf dem zum Red Hat-Portfolio zugehörigen „Ansible“ und soll „Jenkins Job Builder“ ersetzen können.

Bare Metal und Kubernetes

Es ist noch nicht so lange her, dass „Ironic“, das Projekt zur Realisierung von Bare-Metal-Implementierungen, in größerem Umfang und zwar auf dem Summit in Vancouver diskutiert wurde. Mittlerweile belegen Umfragen eine deutliche Zunahme. So sei die Ironic-Nutzung in der Produktion seit dem vor sechs Monaten veröffentlichten Frühjahrs- OpenStack-Bericht von 9 auf 20 Prozent angestiegen. Dies sei umso bemerkenswerter, da jetzt mehr Nutzer wie Ebay oder die Commonwealth Bank Strukturen zur Container-Orchestrierung auf reinen OpenStack-Hardware-Systemen betrieben.

Tatsächlich scheint die Kombination mit PaaS- oder CaaS-Werkzeugen(PaaS = Platform as a service, CaaS = Container as a Service) zur Verwaltung von Anwendungen auf OpenStack-Clouds eine smarte zu sein. Nahezu die Hälfte der Implementierungen verwenden solche, wobei Kubernetes bei den OpenStack-Frameworks ganz oben steht.

In der Untersuchung der The 451 Group steht gar: “Container ziehen derzeit zwar mehr Aufmerksamkeit auf sich als OpenStack und tatsächlich wenden sich einige User von OpenStack ab. Tatsächlich aber basieren einige der am innovativsten und fortschrittlichsten OpenStack-Anwendungen auf dem Gebrauch von Container-Techniken wie Docker und Kubernetes.“ Nahezu die Hälfte verwendet „Kubernetes“, dann folgen mit 28 Prozent Eigenentwicklungen und schlußendlich erst „Openshift“.

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