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Vielfache Technologie-Kooperationen
Neben Rackspace haben dies auch Intel und Mirantis erkannt. Ihre Antwort lautet „Cloud for All“. Ein Eckpfeiler dieser Initiative von Intel sind zwei 1.000-Knoten große Openstack-Installationen. An dieser Stelle kommt Rackspace mit ins Spiel und stellt die notwendige Infrastruktur bereit. So können Entwickler und auch Anwender ihre Software oder Applikationen testen - insbesondere in Hinblick auf den Betrieb in großen Umgebungen.
Ebenfalls dazu gehört das Openstack Innovation Center. Sein Fokus ist, neben der Skalierbarkeit, die Integration von so genannten Enterprise-Funktionen in OpenStack. Leichte, wenn nicht sogar intuitive Benutzbarkeit ist hier ein wichtiges Kriterium. Im Rahmen des OpenstackSV gab Mirantis die Zusammenarbeit mit Intel auf Technologie- und Investment-Level bekannt.
Technologiekooperation
Intel investiert in OpenStack und Mirantis
Damit gesellt sich der OpenStack-Pionier implizit zur Initiative „Cloud for all“ dazu. Neben der langjährigen Erfahrung in der freien Opensource-Wolke ist Mirantis als Antreiber des Projektes „Murano“ bekannt. Dieser Anwendungskatalog existiert auch in einer Version, die der Endanwender direkt benutzen kann. Mit wenigen Klicks lässt sich beispielsweise eine Web-Präsenz implementieren, die im Hintergrund auf OpenStack, „Docker“ und „Kubernetes“ passiert.
Der erfahrene Leser, weiß, dass dies im Normal keine einfache Installation ist und viel Expertenwissen erfordert. Murano beziehungsweise der Community-Anwendungskatalog trennen sauber das Know-How vom Know-What und machen nicht-triviale Setups für den (nahezu) unbedarften End-Anwender zugänglich.
Die Openstack-Konferenz zwischen den Summits hat gezeigt, dass die kritischen Stimmen bezüglich der Benutzbarkeit von Openstack tatsächlich nicht auf tauben Ohren gestoßen sind und es erste Schritte und Taten zur Adressierung gibt. Beim OpenStack-Summit in Tokio, ab dem 26. Oktober 2015, geht es weiter.
Vom Framework zum anpassbaren Cloud-Betriebssystem
OpenStack im Detail erklärt
OpenStack wird für die Industrie zum Maß der Anwenderfreiheit
Ein Softwarestapel für offene Clouds
Anwender und Entwickler diskutieren miteinander in Paris
Pathos und Workshops bei OpenStack Summit
* Dr. Udo Seidel ist eigentlich Mathe-Physik-Lehrer und seit 1996 Linux-Fan. Nach seiner Promotion hat er als Linux/Unix-Trainer, Systemadministrator und Senior Solution Engineer gearbeitet. Heute ist er ist Evangelist und Chef-Architekt bei der Amadeus Data Processing GmbH in Erding.
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