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Die Analyse rückt in die Nähe von Echtzeit

Bei einer In-Memory Datenbank findet die Bearbeitung der Daten bereits auf dem Datenbank-Server statt. Daten müssen nicht mehr vom Datenbank-System zum Applikations-Server transportiert werden. Hierdurch wird der Transfer von Daten über die Netzwerkschnittstelle massiv reduziert und die Geschwindigkeit der Datenauswertung steigt, da die Fachanwendung nun direkt gegen die Daten der SAP HANA arbeitet.
Auswirkungen auf die zielgerichtete Auswertung von Daten
Die unterschiedlichen Anforderungen an OLTP- (Online Transaction Processing, entspricht ERP-Anwendungen) und OLAP-Systeme (Online Analytical Processing, entspricht Business Warehouse Anwendungen) ließen sich bisher nur durch eine technische Trennung adäquat erfüllen. OLAP-Systeme unterliegen noch stärker als OLTP-Systeme den Einschränkungen und Leistungsgrenzen der existierenden Hardware, insbesondere der Plattensubsysteme. Damit OLAP-Systeme den Anforderungen der Anwender entsprechend funktionieren, sind Kompromisse und Einschränkungen nötig.
Im Vorfeld definieren OLAP-Spezialisten zusammen mit der Fachabteilung die gewünschten Abfragen und konfigurieren das OLAP-System entsprechend. Um die Performance des Systems zu verbessern, werden die Daten häufig aggregiert und sind damit unpräzise.
Hier bietet sich SAP HANA als Datenbank für ein OLAP-System an. Durch die massive Beschleunigung einer In-Memory-Datenbank fallen viele der bisher vorhandenen Restriktionen und Einschränkungen ersatzlos weg. Dies wird von SAP durch die aktuelle Freigabe von SAP HANA für SAP BW 7.3 unterstützt. Somit lassen sich auch die Ergebnisse komplexerer Reports direkt auf mobilen Endgeräten nutzen.
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