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Schlank und mobil im Frontend – fett und superschnell im Backend

Neuer Schwung mit SAP HANA und SAP Mobile

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Warum ist SAP HANA so schnell?

Leistung im Backend muss nicht gleichbedeutend sein mit einer Steigerung der Server-Last.
Leistung im Backend muss nicht gleichbedeutend sein mit einer Steigerung der Server-Last.
(Bild: Realtech)
In-Memory-Datenbanken versprechen eine exorbitante Geschwindigkeitssteigerung beim Zugriff auf Daten. Rein rechnerisch lässt sich der Datenzugriff durch die Ablage von Daten im Hauptspeicher um den Faktor 50.000 beschleunigen.

Um jedoch große Datenbanken mit mehreren Dutzend Terabyte im Hauptspeicher halten zu können, ist eine Reduktion des benötigten Speicherplatzes durch Kompression erforderlich. SAP HANA ist dazu in der Lage. Zur Reduktion des benötigten Hauptspeichers komprimiert SAP HANA redundante Daten, was bei einer spaltenorientierten Datenhaltung deutlich besser gelingt als bei einer zeilenorientierten.

Großer Cache ist keine Alternative

Aber warum stattet man eine herkömmliche Datenbank nicht mit großem Cache aus, um die Leistung zu steigern? Dies würde lediglich den Symptomen entgegenwirken, jedoch nicht den Ursachen. So werden zwar Schreibvorgänge auf das Plattensubsystem reduziert, jedoch nicht eliminiert, wie es bei einer In-Memory-Datenbank der Fall ist.

Das Design-Ziel einer herkömmlichen Datenbank besteht darin, zeitraubende Zugriffe auf das Plattensubsystem zu minimieren. Das Design-Ziel einer In-Memory-Datenbank unterscheidet sich davon jedoch maßgeblich.

Da ein Zugriff auf das Plattensubsystem nicht mehr vorhanden ist, kann eine Optimierung auf effektive Speichernutzung und effiziente Nutzung der CPU abzielen. Eine bereits durch das Design der Datenbank erfolgte konsequente und durchgängige Nutzung von aktuellen Multi-Core CPUs trägt ebenfalls zu einer massiven Beschleunigung bei.

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