Was kann Mirantis Fuel?

Lifecycle-Management Software in OpenStack

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Veröffentlichung einer Fuel-API für CRUD

Die API, die ursprünglich zwischen dem Fuel UI und der Fuel CLI Library implementiert wurde, ist jetzt öffentlich verfügbar und Teil von Fuel dieser RESTful API können Hilfs-Anwendungen standardmäßige CRUD-Operationen (Create, Read, Update, Delete) aktivieren, um Cloud-Infrastrukturen über Fuel zu verwalten. Beispielsweise können mit Fuel eine Cloud on demand erstellt werden, eine nicht mehr benötigte Cloud entfernt oder einer bestehenden Cloud Knoten hinzugefügt oder Knoten daraus entfernt werden.

Dies kann entweder über ein Self-Service-Portal geschehen oder von Cloud-Administratoren erledigt werden. Neben Cloud-Deployment-Aufgaben können auch Gesundheitschecks on demand durchgeführt oder Log-Daten zu Troubleshooting-Zwecken erfasst werden.

Hochverfügbarkeitstests im OpenStack Health Check
Hochverfügbarkeitstests im OpenStack Health Check
(Bild: Mirantis)

Um überprüfen zu können, ob eine hochverfügbare Implementierung richtig konfiguriert ist und erwartungsgemäß läuft, wurde der „OpenStack Health Check“ in Fuel um ein zusätzliches Testmodul erweitert. Diese Gruppe von Tests kann separat oder zusammen mit den anderen Post-Deployment-Gesundheitschecks ausgeführt werden und lässt sich über die API aktivieren, um die hohe Verfügbarkeit automatisch zu bestätigen.

Konfigurationsmenü für Netzwerkeinstellungen bei der Installation des Fuel Master-Knotens

Fortgeschrittene Nutzer, die den Fuel Master-Knoten mit speziellen Netzwerkparametern in ihre eigenen Netzwerk-Setups implementieren, müssen eventuell umfangreichere Netzwerkeinstellungen angeben, zum Beispiel Interfaces für den PXE-Boot, IP-Adressbereiche und Netzmasken. Falsche Einstellungen könnten zu ständigen Problemen führen, die sich später nur noch schwer beheben lassen. Um zu gewährleisten, dass diese kritischen Parameter für den Fuel Master-Knoten richtig gesetzt werden, steht nun während der Installation des Fuel Master-Knotens ein umfassendes Konfigurationsmenü zur Verfügung.

Wird das Menü aktiviert, kann darüber das verwaltete Netzwerk, die Netzwerkschnittstellen, die DNS-Einstellungen und den Zugriff auf das Betriebssystem via Shell-Login konfiguriert werden.
Wird das Menü aktiviert, kann darüber das verwaltete Netzwerk, die Netzwerkschnittstellen, die DNS-Einstellungen und den Zugriff auf das Betriebssystem via Shell-Login konfiguriert werden.
(Bild: Mirantis)

Um zu diesem erweiterten Menü zu gelangen, lässt sich beim ersten Booten des Fuel Master-Knotens optional eine Taste drücken, so bald dazu aufgefordert wird. Wenn keine Taste gedrückt wird, läuft die Installation automatisch weiter und für die Parameter werden die Standardwerte verwendet.

Wird das Menü aktiviert, kann darüber das verwaltete Netzwerk, die Netzwerkschnittstellen, die DNS-Einstellungen und den Zugriff auf das Betriebssystem via Shell-Login konfiguriert werden. Sobald die Parameter gespeichert sind, wird die Installation fortgesetzt.

Erweiterung des Log-Managements

Die Log-Arten, die von Fuel über den Tab Logs erfasst werden, umfassen auch die Logs von OpenStack-Services. Darüber hinaus werden OpenStack-Konfigurationsdateien heruntergeladen, wenn die Logs von Remote-Knoten auf dem Fuel Master-Knoten erfasst werden. Diese Erfassung wird über den Support-Bildschirm auf der Hauptseite des Fuel UI initiiert.

Der Autor:

Von David Easter ist Direktor Produkt-Managent bei Mirantis.

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