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Geschäftsnutzen der IT

IT-Abteilungen und ihre neue Rolle als Business Enabler

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Die Analysten fordern, dass Chief Information Officer (CIO) mit ihren Bereichen mehr bieten, als den zuverlässigen Betrieb der IT-Systeme. Fast 69 Prozent der Entscheidungsverantwortlichen in den Fachbereichen vermissen demnach IT-Services mit einem klaren Geschäftsfokus – IT muss also die Business-Anforderung in das Erreichen von Geschäftszielen übersetzen. Ansonsten beginnen die Fachbereiche damit, IT-Kompetenzen selbst aufzubauen, indem sie sich externe Hilfe suchen oder auf eigene Faust „Schatten-IT“ aufbauen. Auch für weniger technikaffine Mitarbeiter ist es ein Leichtes, bei einem Cloud Service Provider ohne Hilfe und Wissen der IT-Abteilung Applikationen und Services zu buchen. Das kann von reinen Speicherressourcen (Storage) über CRM-Software bis hin zu Collaboration-Lösungen reichen.

Bei den Anforderungen an die IT steht der Sicherheitsaspekt unangefochten an erster Stelle.
Bei den Anforderungen an die IT steht der Sicherheitsaspekt unangefochten an erster Stelle.
(Bild: IDC )

Dass die eigene IT-Abteilung unersetzlich ist, muss sie immer wieder deutlich machen. Ein gutes Beispiel ist das IT Risikomanagement. Welche Auswirkungen etwa ein Ausfall von IT-Systemen auf den Geschäftserfolg haben kann, ist nur wenigen Unternehmen in vollem Umfang klar. Nach einer Erhebung von Symantec beziehen nur rund 30 Prozent der Entscheider im Mittelstand die Auswirkungen auf die Desaster-Recovery-Vorsorge für ihre Technologien und Betriebskonzepte mit ein. Trends, wie die immer stärkere Vernetzung von Produktionssystemen mit Auftragsabwicklung, Bestellwesen und Kundenbeziehungsmanagement (CRM) erhöhen die Abhängigkeit von einer funktionierenden IT-Umgebung.

Wertbeitrag herausstellen

IT-Kosten sind für die Unternehmen immer ein ausschlaggebender Punkt. Ob hohe Kosten für einzelne Projekte gerechtfertigt sind, wird zunehmend infrage gestellt. Geschäftsführer und Kaufmännische Leiter verlangen, dass die IT-Abteilung belegt, was sie für das Unternehmen leistet. Diese Sichtweise unterscheidet sich grundlegend von derjenigen, die noch vor etwa 10 bis 15 Jahren galt. Damals mangelte es an validen Informationen darüber, wie die IT zum Geschäftserfolg und dem Funktionieren der Kernprozesse des Unternehmens beiträgt.

Und auch heute noch fehlt dies in vielen Fällen. Sprich – es sind keine Daten über die kurz- und mittelfristigen Herstellungskosten der IT-Services vorhanden. Vielmehr erfolgt meist eine willkürliche Umlage der Kosten auf die Fachbereiche. Das ist problematisch, weil Kostentransparenz die Grundlage dafür bildet, die „richtigen“ Entscheidungen für künftige Investitionen und wirtschaftliche Modelle zu treffen. Die Lösung: Eine exakte Ermittlung der Service-Bausteine und deren Bedarf an IT-Ressourcen.

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