Neues Arbeitsplatzkonzept in DACH HPE schickt Mitarbeiter nach Hause – zum Arbeiten

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Mobiles Arbeiten wird bei HPE in Zukunft die Regel sein, das Büro „nur“ noch zum Treffpunkt. Der Konzern nimmt die Corona-Pandemie zum Anlass, ein neues Arbeitsplatzkonzept, das global beschlossen wurde, jetzt in Deutschland, Österreich und der Schweiz einzuführen.

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HPE-Mitarbeiter arbeiten künftig am Ort ihrer Wahl, während das Büro primär zum Ort der Begegnung wird.
HPE-Mitarbeiter arbeiten künftig am Ort ihrer Wahl, während das Büro primär zum Ort der Begegnung wird.
(Bild: gemeinfrei© Peggy_Marco / Pixabay )

Bereits in der Vergangenheit habe ein Großteil der HPE-Belegschaft zeitweise außerhalb des Büros gearbeitet, sagte Ernst Reichart, Geschäftsführer Personal bei HPE Deutschland und Personalleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Und das ortsunabhängige Arbeiten werde sehr geschätzt und habe auch zu höherer Produktivität geführt, wie man feststellen konnte.

Künftig dürfen alle Mitarbeiter, deren persönliche Anwesenheit im Büro nicht zwingend erforderlich ist, die tägliche Arbeit an einem Ort ihrer Wahl verrichten. Das Büro dagegen soll primär zum Ort der Begegnungen und des Austauschs werden. HPE hat bereits die meisten seiner Büros in den drei Ländern für den neuen Verwendungszweck umgebaut und umfassend renoviert, teilweise wurden neue Büroräume bezogen.

Große Zustimmung für neues Arbeitsplatzkonzept

Dabei ist die neue Regelung absolut freiwillig. Diese erforderte trotzdem die Zustimmung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für mobile Arbeitsrollen nominiert wurden. Das betraf die große Mehrheit der Belegschaft, da die meisten Jobs bei HPE in der DACH-Region keine permanente Anwesenheit im Büro erfordern. Praktisch alle stimmten der neuen Regelung zu.

HPE stellt den mobilen Mitarbeitern die wichtigsten Arbeitsgeräte wie zum Beispiel Laptop, Tastatur und Bildschirm zur Verfügung. Für die Anschaffung von Büromöbeln und für die laufenden Mehrkosten gibt es eine Unterstützung seitens HPE in Form einer Einmalzahlung und einer monatlichen Aufwandserstattung.

Beim Umbau der HPE-Büros lag der Fokus darauf, möglichst gute Voraussetzungen für den Austausch und die Zusammenarbeit zu schaffen – etwa mit Besprechungsräumen, offenen Sitzgruppen und Lounge-Bereichen sowie mit Demo-Räumen, wo IT-Systeme und Anwendungsbeispiele vorgeführt und getestet werden können. Dagegen wurde die Zahl der traditionellen Arbeitsplätze reduziert.

„In einem Unternehmen zu arbeiten heißt nicht, jeden Tag an einen bestimmten Ort zu gehen, sondern sich in einer bestimmten Unternehmenskultur zu bewegen“, erklärte Personalleiter Reichart.

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