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Gemeinsam Wissen, Inspiration, Ideen und Know-how nutzen Fujitsu eröffnet europäisches Digital Transformation Center in München

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Wenn der Wille zur Veränderung da ist, die Zeit oder das Know-how für die Umsetzung fehlen, dann muss sich der Weg der Hilfe oder Zusammenarbeit unbedingt ändern. Dies gilt ganz besonders dann, wenn es um die digitale Transformation geht.

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Das erste Digital Transformation Center außerhalb Japans soll das Co-creating-Programm auf internationaler Ebene stärken.
Das erste Digital Transformation Center außerhalb Japans soll das Co-creating-Programm auf internationaler Ebene stärken.
(Bild: Fujitsu)

Dass die Kunden zwar ihre Geschäftsmodelle immer wieder weiterentwickeln wollen, die einzelnen Schritte hierfür sich aber schwer planen ließen, hatte Dr. Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland und Head of Central Europe bei Fujitsu, bereits im vergangenen Herbst anlässlich des Fujitsu Forums erklärt und das neue Co-creating-Programm vorgestellt:

„Alles, was digitalisiert werden kann, wird auch digitalisiert. Das Ergebnis ist, dass fast alle Geschäftsprozesse im Unternehmen immer stärker mit der IT verbunden werden. Das betrifft nicht nur einzelne Prozesse oder Geschäftsmodelle, sondern auch den grundlegenden Ansatz, wie solche Veränderungen vorbereitet und gestaltet werden. Besonders im Mittelstand sowie im Kontext der Industrie 4.0 wird das Bündeln von Kompetenzen über Unternehmensgrenzen hinweg – das sogenannte Co-creating – in Zukunft immer mehr gefragt werden.“

Aktives Mitgestalten statt passives Reagieren

„Digital Co-creation“ bedeutet für Fujitsu nichts anderes, als dass Unternehmen gemeinsam mit Kunden und bzw. oder Partnern zusammen arbeiten und ein gemeinsames Produkt oder neue Lösungen in Hinblick auf die digitale Transformation entwickeln. Fujitsu fördert diesen besonderen Ansatz, um digitale Projekte zu realisieren und zu beschleunigen, verstärkt mithilfe eines weltweiten Netzwerks sogenannter „Digital Transformation Centers“ (DTC). In München wurde nun das erste DTC außerhalb Japans eröffnet. Weitere Center sollen noch im Sommer dieses Jahres in London und New York folgen.

Auf Digital Inspiration Cards finden sich gesammelte Ideen aus früheren Co-creating-Prozessen.
Auf Digital Inspiration Cards finden sich gesammelte Ideen aus früheren Co-creating-Prozessen.
(Bild: Fujitsu)

Im Rahmen des Co-creating-Ansatzes bietet Fujitsu seinen Kunden den Zugang zu einer Methode für Human Centric Experience Design (HXD). Dieser spezielle Ansatz des sogenannten Design Thinking soll dazu beitragen, Probleme zu lösen bzw. neue Ideen zu entwickeln, die auch die Anwender überzeugen. In Japan haben sich die Prinzipien, die dieser Methode zugrunde liegen, als sehr erfolgreich erwiesen und zu vielen neuen Lösungen im Rahmen einer beschleunigten digitalen Transformation geführt. Im Kern geht es darum, die Kunden von Fujitsu und auch deren Kunden und Partner in die kritischen Entwicklungsprozesse einzubeziehen und damit zum Co-Designer zu machen.

In Workshops sollen Kunden lernen, die maßgeblichen Herausforderungen für ihr Geschäftsmodell im Zusammenhang mit ihrer jeweiligen Unternehmensstrategie zu identifizieren und die Herausforderungen aus verschiedensten Perspektiven zu beleuchten und zu bewerten. Die Co-creation-Workshops fußen auf der HXD-Methode. Diese wird von über 800 sogenannter Digital Inspiration Cards unterstützt, auf denen sich die gesammelten Ideen, die in früheren Co-creating-Prozessen entstanden sind, befinden.

Indem auch an anderen Standorten weltweit weitere DTCs geplant sind, kann in Zukunft ein globales Netzwerk entstehen. So profitieren Kunden weltweit von Fujitsus Co-creating-Ansatz. Das Unternehmen stützt sich dabei auf ein Ökosystem aus wissenschaftlichen Instituten und Start-ups. Dieser umfassende Pool an Expertise und Wissen soll den Teilnehmern der Workshops zugute kommen.

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Über den Autor

 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de