HANA aus der Enterprise Cloud

Fachabteilungen drücken aufs Tempo

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Die Diskussion gewinnt enorm an Intensität und Substanz. Bereits jedes vierte Unternehmen plane innerhalb der nächsten drei Jahre entsprechende Investitionen, gar jedes zweite erwarte, dass HANA zur dominierenden Plattform im SAP-Umfeld wird. Das sind Ergebnisse aus „SAP Business Suite auf SAP HANA – Chancen und Herausforderungen für deutsche SAP-Kunden“. Die Studie wurde erst unlängst von Pierre Audoin Consultants (PAC), München, gemeinsam mit Accenture, All for One Steeb, Capgemini, Realtech, SAP und T-Systems vorgestellt.

Bessere Geschäftsabläufe, neue Geschäftsmodelle

Was läuft gerade? Was ist bis dato gelaufen? Warum ist was passiert? Was bringt die Zukunft? Neben verbesserten Geschäftsabläufen sowie deren Monitoring und Reporting bestimmen vermehrt Analysen, Prognosen und Simulationen die Agenda. Geschäftschancen und Risiken, die bis dato unerkannt blieben, wollen vielmehr bei Unternehmensentscheidungen berücksichtigt werden.

Davon profitieren nicht nur die internen Abläufe. Auch die unternehmensübergreifenden Prozesse erhalten eine neue Basis. Hier rücken an die Stelle von vergleichsweise starren Lieferketten mit festen Leistungsbeziehungen zunehmend dynamische Business Networks mit projektspezifisch wechselnden Beziehungen.

Der Transformationsbedarf ist daher riesig und könnte früher oder später ganze Industrien ins Zeitalter der Echtzeitunternehmen führen. Voraussetzung jedoch: Business Software muss einfacher werden. Die Chancen dafür stehen gut. Mit Hauptspeicherverarbeitung und einer deutlich flacheren Struktur der Datenhaltung tritt zunehmend eine ganz neue Generation von Unternehmenssoftware in die Startlöcher.

Die Aggregationsebene entfällt

Bei SAP Smart Financials etwa entfällt die Aggregationsebene. Diese wird vielmehr stets live ermittelt, anstatt einmal durchgerechnet und als fester Wert in Tabellen zurückgeschrieben. Das macht vieles dramatisch einfacher, schneller und flexibler. Selbst hochkritische Prozesse, etwa die Erstellung von Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen, lassen sich plötzlich Tage früher abschließen, so die Erfahrungen aus der Praxis.

Bestehende Geschäftsprozesse gegen vernachlässigbare Verarbeitungszeiten zu „matchen“ und dabei vor allem auch das bisher Undenkbare konsequent durchzudenken, gilt als erfolgsversprechend, um gezielt neue Geschäftsszenarien zu evaluieren. Branchenkompetente Berater sind dazu unerlässlich, neue Systemlandschaften samt Installation, Monitoring, Datensicherung und Patching, sind kein Hindernis.

Neuartige Servicemodelle aus der Enterprise Cloud bieten darüber hinaus sogar die Lizenzen zu Miete. Sicherheit und Datenschutz sind zudem eingeschlossen. Mindestens einer der Top-Serviceprovider betreibt seine Public-Cloud-Rechenzentren daher ausschließlich in Deutschland.

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