Mesosphere-DCOS - einfach wie eine Smartphone-App und Google-stark

Ein neues Datacenter-Betriebssystem mit viel Startkapital

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Das kann das Datacenter-Betriebssystem

Das Versprechen von Mesosphere ist vollmundig: „DCOS ist das erste Betriebssystem für Datenzentren, das Rechenleistung bündelt, häufig ausgeführte Vorgänge automatisiert und dem Datacenter dieselbe Effizienz gibt, wie sie PC-Betriebssysteme einst dem Personal Computing verliehen.“

Es bietet bietet Entwicklern und Administratoren eine Schnittstelle für die Automatisierung der Zuweisung und Freigabe von Datacenter-Ressourcen zur Ausführung der heute am stärksten verbreiteten verteilten Anwendungen. DCOS ist das erste Betriebssystem, das die serverübergreifende Koordinierung von Ressourcen ermöglicht.

Möglich machen dies unter anderem die folgenden Features:

  • Ein Kernel für verteilte Systeme mit höchsten Sicherheitsstandards auf Basis von Apache Mesos. Das ist der einzige Distributed-Systems-Kernel, der seine Qualität in großem Maßstab unter Beweis gestellt hat – in Systemen mit Tausenden von Cores, Tausenden von Servern und in der Produktion bei Web-basierten Großunternehmen. Tatsächlich laufen seit 2010 die privaten Datenzentren von Twitter auf Mesos 8Siehe: Video). Airbnb und Hubspot verwalten ihre Amazon-Cloud-Infrastrukturen mit Mesos. Und mit eBay, Netflix, Opentable, Paypal und Groupon, um nur einige zu nennen, vertrauen weitere Unternehmen auf den Kernel.
  • Eine Reihe zentraler System-Services, darunter ein verteiltes Init-System (Marathon), ein verteiltes Cron-System (Chronos), Service Discovery (DNS), Dateisystem (HDFS) und mehr, die durchgängig in der Lage sind, in großem Maßstab Linux Container zu starten.
  • Eine Benutzeroberfläche mit einer Befehlszeile für die Steuerung des Mesosphere DCOS und Tools für die Visualisierung der Abläufe im Datacenter.
  • Killer-Applikationen und ein Netzwerk von Datacenter-Services, darunter Apache Spark, Apache Cassandra, Apache Kafka, Apache Hadoop, Apache YARN, Apache HDFS und Google Kubernetes, die von Mesosphere und Drittanbietern als native Services auf dem Mesosphere DCOS unterstützt werden.
  • Eine öffentliche und private Datenbank, mit deren Hilfe sich Datacenter-Services von Drittanbietern und aus eigener Entwicklung bereitstellen und mit nur einem Befehl installieren lassen.
  • Ein API und Software Development Kit (SDK), mit dem Programmierer für das Datacenter Software so schreiben können, als ob es ein einziger großer Server wäre – was die Entwicklung skalierbarer Applikationen und Services mit eingebauter Hochverfügbarkeit und Fehlertoleranz enorm beschleunigt.
  • Unterstützung einer Vielzahl von Plattformen:

- alle modernen Versionen von Linux: Redhat, CentOS, Ubuntu und CoreOS

- On-Cloud: Amazon, Google, DigitalOcean, Microsoft, Rackspace, VMware

- On-Premise: direkt auf der Hardware, VMware, OpenStack

Das Mesosphere DCOS basiert auf Apache Mesos, dem weit verbreiteten Kernel für verteilte Systeme, der Routinen für das Ressourcen-Management, die Container-basierte Isolation und Koordination über komplette Datenzentren und Cloud-Umgebungen hinweg bereitstellt.

Mesosphere DCOS gibt es ab 2015

Seit der zweiten Finanzierungsrunde ist das immer größer werdende Mesosphere-Team damit befasst, die Zahl der Bibliotheken, Plattformen, Cloud-Anbieter und Linux-Distributionen zu erweitern, die von DCOS unterstützt werden. Zudem gibt es in Mesosphere DCOS ausgereifte Funktionen rund um die Bereiche Sicherheit, Kostenrechnung, Alarmierung sowie weitere Kernfunktionen, wie sie in Produktionsumgebungen benötigt werden.

Mesopshere-CEO Leibert: „Ziel des DCOS ist es, dort zu automatisieren, wo Automatisierung sinnvoll ist, sowie Entwicklern und Betreibern eine genauere Kontrolle über ihre Umgebungen zu geben und sie gleichzeitig von zeitraubender Kleinarbeit zu befreien.“

Brad Silverberg, Leiter des Microsoft-Teams, das Windows 95 entwickelte, und Mitbegründer von Fuel Capital, ergänzt die Ausführungen des Herstellers: „Mesosphere ist die Zukunftdes Cloud Computing. Virtual Machines sind ein erster Schritt, aber die neue Generation von Datacenter-Services läuft verteilt über einen Server-Park. Mesosphere DCOS ist das erste Betriebssystem, das das volle Potential der Cloud erschließt – Sie können bestehende Applikationen ausführen, aber auch neue Applikationen entwickeln und Prozesse automatisieren, die sonst zu viel Überwachung durch den Menschen erfordern würden und schlichtweg nicht skalierbar sind.“

Das Mesosphere DCOS ist ab kommendem Jahr erhältlich. Unternehmen, die an einem früheren Zugang zu Mesosphere DCOS interessiert sind, können sich zum Mesosphere DCOS Early Access Program anmelden.

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