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Architekten planen am Vblock
Das Mikro-Rechenzentrum könnte zum Referenzmodell für Cloud Computing Out of the Box aufsteigen. Bechtle ist Mitglied des Partnersystems der Virtual Computing Environment (VCE)-Koalition von EMC, Cisco und VMware in Deutschland. Der IT-Dienstleister hat die Vblock Infrastrukturpakete der VCE-Koalition in sein Portfolio aufgenommen und hilft Anwendern bei der Planung und Implementierung von Private-Cloud-Infrastrukturen auf Basis der Vblock-Architektur.
Die Infrastrukturpakete auf Basis der Vblocks bestehen aus Virtualisierungssoftware von VMware, Unified-Networking- und Computing-Bausteinen von Cisco sowie Storage-, Security- und Management-Technik von EMC. Zusammen mit dem Container-Konzept von Rittal, dem Basic Safe als Gehäuse, der effizienten Klimatisierung einschließlich Brandschutz- und Löschsystem sowie Energieverteilung ein vollwertiges Rechenzentrum mit durchgängiger Virtualisierung auf die Beine gestellt.
Matrix mit Blaupausen
Aus Sicherheitsgründen entschied sich das behördeninterne IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) beim Aufbau einer private Cloud für eine Komplettlösung. Zum Zug kam das Cloud-Start-Paket von Hewlett Packard. Das Datacenter enthält das HP BladeSystem Matrix und ein Self-Service-Portal, das HP auch für sein eigenes Angebot an Cloud-ähnlichen Utility Services nutzt.
Das Matrix-System ist als Plattform ausgelegt, die Software-, Server-, Storage- und Netzwerklösungen beinhaltet mit denen sich ohne Programmieraufwand Services für das Rechenzentrum bereitstellen lassen.
So genannte „Cloud Maps“ enthalten Blaupausen für konkrete Anwendungsszenarien – beispielsweise Microsoft Exchange für 500 heavy user. Damit ist ein automatisches Management von Anwendungen mit definierten Service-Level-Agreements (SLAs) innerhalb der virtualisierten Server- und Storage-Umgebung möglich.
Matrix bei Anwender
Laut HP enthält das Matrix Starter Kit folgende Komponenten: ein HP BladeSystem „c7000 Enclosure“, ein „HP ProLiant BL460c G6“ Blade mit vorinstallierter „HP Insight Dynamics-VSE“-Software, ein „HP Storage Works Enterprise Virtual Array“ (EVA) 4400 als Speichersystem sowie redundante „HP Virtual Connect Flex“-10 Ethernet- und 8GB Fibre Channel-Module.
HP Virtual Connect Flex-10 ermöglicht es, die Bandbreite eines 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerk-Ports auf vier Netzwerkkartenverbindungen aufzuteilen. Dies erspart den Kauf von zusätzlicher Hardware für das Netzwerk. Stattdessen können beim Einsatz virtueller Maschinen mit HP Virtual Connect Flex-10 die Kosten für Netzwerk-Hardware nach Herstellerangaben um bis zu 55 Prozent reduziert werden.
weiter mit: Windows Azure als Cloud-Appliance
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