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Oracle, SQL Server, MySQL oder PostgreSQL bereitstellen und nutzen Datenbanken in Amazon AWS betreiben und verwalten

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Florian Karlstetter

Einer der Vorteile von Amazon AWS ist die Möglichkeit, Datenbank-Instanzen zur Verfügung zu stellen und diese beliebig zu skalieren. Amazon Relational Database Service (RDS) unterstützt gängige Datenbankmodelle wie MySQL, Oracle, Microsoft SQL Server oder PostgreSQL.

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Amazon AWS-Workshop: Mit Amazon RDS (Relational Database Service) lassen sich MySQL-, Oracle-, SQL Server- oder PostgreSQL-Datenbanken einrichten, betreiben und verwalten.
Amazon AWS-Workshop: Mit Amazon RDS (Relational Database Service) lassen sich MySQL-, Oracle-, SQL Server- oder PostgreSQL-Datenbanken einrichten, betreiben und verwalten.
(© Keo - Fotolia.com)

Um Datenbanken in AWS zur Verfügung zu stellen, verwenden Administratoren den Dienst RDS (Relational Database Service). Im RDS-Dashboard lassen sich neue Datenbanken erstellen, starten und verwalten. Unternehmen können mit RDS in AWS also auf sehr einfachem Weg relationale Datenbanken in der Cloud bereitstellen, ohne eigene Server betreiben zu müssen. Es stehen Oracle, SQL Server, MySQL oder PostgreSQL-Datenbanken zur Verfügung (siehe Abbildung 1 in der Bildergalerie).

Datenbanken migrieren und erstellen

Sobald die Datenbank erstellt wurde, lassen sich auch eigene Daten integrieren. Administratoren können Inhalt, Anwendungen und Tools der eigenen Datenbanken im Unternehmen verwenden und in die Cloud hochladen. Laut Amazon stehen alle Funktionen zur Verfügung, die auch lokale Datenbanken bieten, mit dem Vorteil keine eigenen Server betreiben, verwalten und aktualisieren zu müssen. Die Einrichtung erfolgt über Assistenten (Abb. 2).

Datensicherungen und Aktualisierungen lassen sich automatisieren. Ein weiterer Vorteil dabei ist die Möglichkeit die Datenbanken skalieren zu lassen und mehr Leistung zur Verfügung zu stellen. Sobald das RDS-Dashboard gestartet ist, müssen Administratoren nur noch auf Launch a DB Instance klicken. Danach stehen die verschiedenen Engines zur Auswahl (Abb. 3).

Nachdem die Engine ausgewählt wurde, zum Beispiel MySQL, lassen sich weitere Einstellungen vornehmen. Hier besteht die Möglichkeit auch die Version der DB Engine auszuwählen. Während der Einrichtung lässt sich auch festlegen, ob die Datenbank aktuell als Testversion oder als produktive Datenbank verwendet wird. Die Einstellung lässt sich jederzeit anpassen.

DB-Instanzen in Availability Zones absichern

Im Rahmen der Einrichtung einer Datenbank können Administratoren den Bereich Multi-AZ Deployment auswählen. Dabei handelt es sich um Availability Zones in AWS. Auf diesem Weg lassen sich Datenbanken nur in bestimmten Bereichen, von bestimmten Benutzern, in festgelegten Rechenzentren, oder auch nur mit einigen Servern nutzen, die Unternehmen zum Beispiel in AWS EC2 erstellt haben.

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Eine AZ ist sozusagen eine physische Lokation, die den Zugriff auf Datenbanken begrenzen kann. Sinn der AZ soll eine hochverfügbare Umgebung und eine Redundanz von Datenbanken sein. Für produktive Datenbanken ist die Verwendung von AZ empfohlen, da nur auf diesem Weg eine Hochverfügbarkeit erreicht wird. Auf den nächsten Fenstern lässt sich die Einrichtung noch weiter definieren.

Im Rahmen dieser Einrichtung können Administratoren auch die Option Auto minor Version upgrade aktivieren. Diese Option legt fest, dass Patches und Aktualisierungen für die entsprechende Version der Datenbank-Engine automatisch eingespielt werden (Abb. 4).

In den erweiterten Einstellungen beim Erstellen einer Datenbank können Administratoren auch die Größe der Datenbank festlegen. Hier stehen Größen von Minimum 5 GB bis hin zu 3 TB pro Datenbank zur Verfügung. Außerdem können Administratoren den Namen der Instanz, sowie den ersten Administrator-Benutzer mit Kennwort bereits beim Erstellen festlegen.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist