Podcast: Strategien für Cloud-Interoperabilität Wechselfähigkeit zwischen Clouds – wie Interoperabilität die Digitalisierung vorantreibt

Von Elke Witmer-Goßner 2 min Lesedauer

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Die Fähigkeit verschiedener Cloud-Plattformen, nahtlos zusammenzuarbeiten, ist entscheidend für einen effizienten und sicheren Datenaustausch. Wie kann aber Cloud-Interoperabilität erreicht werden, welche Herausforderungen bestehen dabei und welche Rolle spielt der europäische Data Act?

Effiziente Cloud-Interoperabilität ermöglicht sicheren und nahtlosen Datenaustausch zwischen verschiedenen Plattformen, unterstützt durch den europäischen Data Act. Daran arbeitet Harald Joos, Deutsche Rentenversicherung Bund und Gast dieser Folge von CLOUD ON AIR.(Bild:  Vogel IT-Medien GmbH / Harald Joos)
Effiziente Cloud-Interoperabilität ermöglicht sicheren und nahtlosen Datenaustausch zwischen verschiedenen Plattformen, unterstützt durch den europäischen Data Act. Daran arbeitet Harald Joos, Deutsche Rentenversicherung Bund und Gast dieser Folge von CLOUD ON AIR.
(Bild: Vogel IT-Medien GmbH / Harald Joos)

Der europäische Data Act schreibt aber vor: Der Wechsel zwischen Cloud-Dienstleistern muss einfacher werden, bessere Interoperabilität muss möglich sein und Schutzmaßnahmen für internationale Datenübermittlung müssen installiert werden. Soweit das Gesetz.

Herausforderungen der Cloud-Interoperabilität

Cloud-Interoperabilität bezeichnet die Fähigkeit verschiedener Cloud-Dienste und -Infrastrukturen, nahtlos zusammenzuarbeiten und Daten sowie Anwendungen auszutauschen, ohne dass Benutzer signifikante Änderungen oder Anpassungen vornehmen müssen – so die Definition. Was bedeutet es aber, wenn Clouds interoperabel sein müssen? Was muss hierfür bei Anbietern wie Anwendern passieren?

„Die Verwaltung in Deutschland muss handlungs- und steuerungsfähig bleiben“, sagt Harald Joos, Cloud Beauftragter der Deutschen Rentenversicherung Bund und Gast dieser neuen Podcast-Folge von CLOUD ON AIR. Ohne Cloud und ohne die großen US-Anbieter dafür ins Boot zu holen, werde es aber nicht funktionieren, ist Joos überzeugt. Aber: Der Switch zu anderen, deutschen oder europäischen Anbietern, muss am Ende trotzdem möglich sein.

Unser Podcast-Gast
Harald Joos ist seit April 2023 „Cloud Beauftragter der Deutschen Rentenversicherung Bund“. In dieser Funktion kümmert er sich um die Nutzbarmachung von Public-Cloud-Angeboten für die öffentliche Verwaltung und leitet das Projekt „Cloud-Reallabor“ auf dem GovTech Campus. Von Februar 2021 bis Januar 2023 war er IT-Beauftragter der Bundesfinanzverwaltung und Leiter der Abteilung VI „Informationstechnik“ im Bundesministerium der Finanzen und zuvor Chief Information Officer (CIO) der Deutschen Rentenversicherung Bund. Nach seinem Studium zum Diplom Verwaltungswirt arbeitete Harald Joos u.a. als Softwareentwickler, Organisationsberater, IT-Servicemanager, systemischer Coach und Leiter des Rechenzentrums der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Bildquelle: DRV Bund

Best Practices für sicheren Datenaustausch zwischen Cloud-Plattformen

Das Projekt „Cloud-Reallabor: Sichere Verarbeitung in der Cloud“, das Harald Joos leitet, bringt die öffentliche Verwaltung und Privatwirtschaft auf dem GovTech Campus zusammen, um Blaupausen für den sicheren Einsatz von Public-Cloud-Lösungen zu entwickeln. Ein wichtiger Aspekt: Die Wechselmöglichkeiten von einer Public Cloud zur nächsten wird ausführlich getestet, um Standards zu schaffen und Handlungsempfehlungen aussprechen zu können.

Projektmitglieder sind Cloud-Anbieter aus den USA, Deutschland und Europa und Bedarfsträger der öffentlichen Verwaltung, die bereits Cloud-Lösungen nutzen oder auf dem Weg dorthin sind. Von zentraler Bedeutung sind das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), die ebenfalls im Projekt mitwirken.

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