Security-Agenten und KI-native Intelligence Checkmarx erneuert One-Plattform für KI-gestützte Softwareentwicklung

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Checkmarx hat seine AppSec-Plattform überarbeitet. Die neue Generation von Checkmarx One richtet sich an Firmen, die ihre Softwareentwicklung vermehrt auf eine KI-generierte Codebasis stützen und dabei Sicherheit entlang der gesamten Software-Supply-Chain gewährleisten wollen.

Die neue Plattform verankert KI-gestützte Security-Funktionen in Code, Abhängigkeiten und Laufzeitumgebungen.(Bild:  Checkmarx)
Die neue Plattform verankert KI-gestützte Security-Funktionen in Code, Abhängigkeiten und Laufzeitumgebungen.
(Bild: Checkmarx)

Anbieter von KI-Codegenerierung verschieben das Verhältnis zwischen Entwicklungsgeschwindigkeit und Prüfaufwand erheblich: Menschen können inzwischen nicht mehr mit der künstlichen Intelligenz (KI) mithalten. Checkmarx adressiert dieses Spannungsfeld mit einer neu konzipierten Version seiner cloudnativen AppSec-Plattform Checkmarx One. Die überarbeitete Architektur setzt laut Anbieter auf Security-Agenten und KI-native Analysemethoden – und soll Schwachstellen nicht mehr nur reaktiv erkennen, sondern proaktiv in Entwicklungs-Workflows eingreifen.

Agentische Triage und automatisierte Remediation

Ein Kernstück der neuen Funktionspalette ist der sogenannte Triage Assist, ein autonomer KI-Agent, der erkannte Schwachstellen nach tatsächlicher Ausnutzbarkeit und Kontextrisiko priorisieren könne – statt sich an statischen Schweregradbewertungen zu orientieren. Damit werde sichergestellt, dass Security-Teams ihre Kapazitäten auf kritische Befunde konzentrieren können.

Ergänzend dazu bietet der Remediation Assist automatisch generierte Fixes für bestätigte Schwachstellen, noch bevor ein Code-Merge stattfindet. Der manuelle Aufwand bei der Behebung würde sich dadurch reduzieren.

Transparenz über KI-Komponenten in der Supply Chain

Ein weiteres Modul – AI Supply Chain Security – zielt auf die wachsende Verbreitung von KI-Komponenten in modernen Anwendungen ab. Es soll eine Governance- und Transparenzschicht für KI-Assets bereitstellen, darunter Modelle, Agenten, Datensätze, Prompts sowie Elemente einer AI Bill of Materials (AI-BOM). Das Modul erkennt Checkmarx zufolge zudem Risiken beim Laden und Ausführen von Modellen und kann Richtlinien in bestehende Entwicklungs-Workflows integrieren.

Erweiterte Analyse für KI-generierten Code

Mit AI SAST integriert Checkmarx eine hybride Analyse-Engine, die sowohl LLM-basierte als auch Query-basierte Methoden kombiniert. Sie soll auch Schwachstellen in neuen oder bislang nicht unterstützten Programmiersprachen erkennen können – einschließlich solcher, die ausschließlich von KI-Modellen generiert wurden. Klassische regelbasierte Scans stoßen bei derartigen Codebases an Grenzen.

Für das Testing in laufenden Umgebungen erweitert Checkmarx seine Dynamic-Application-Security-Testing-Funktionalität: DAST for AI könne Anwendungen in CI/CD-Pipelines und Produktionsumgebungen testen und flexible Teststrategien für KI-gestützte Anwendungen ermöglichen.

Verfügbarkeit

Die neuen Funktionen sind nach Herstellerangaben in der Enterprise Edition von Checkmarx One enthalten; für die Essentials und Professional Edition seien sie als Add-ons verfügbar.

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