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Disaster Recovery im Hypervisor

Zerto und das Ende aller Snapshots

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Die Vorteile, wenn im Hypervisor repliziert wird

Obwohl ständig repliziert werde, habe dieser Vorgang keinerlei Performance-Einbußen bei den Anwendungen zur Folge. Und weil die Software in der Hypervisor-Schicht angesiedelt ist, sei sie unabhängig vom darunterliegenden Storage, sowohl auf der Quell- als auch der Empfängerseite. Somit werden alle gängigen Storage-Systeme unterstützt, inklusive deren Eigenschaften hinsichtlich Verfügbarkeit Clustering beispielsweise.

Logische Gruppen bilden die Abhängigkeiten von virtuellen Maschinen und den zugehörigen logischen Platten ab.
Logische Gruppen bilden die Abhängigkeiten von virtuellen Maschinen und den zugehörigen logischen Platten ab.
(Bild: Zerto)

Darüber hinaus lassen sich, logische Gruppen für den Schutz von virtuellen Maschinen und den zugehörigen logischen Platten bilden, die „Virtual Protection Groups” (VPGs). Das zentrale Management per ZVM erkennt VPGs und die Beziehungen zwischen den einzelnen Komponenten. Das hilft Anwendungen schnell, komplett und sauber zu replizieren und im Fehlerfall wiederherzustellen.

Also: Eine CRM-Applikation kann ohne Weiteres auf acht virtuelle Maschinen verteilt sein, die auf vier physischen Servern liegen, fünft unterschiedliche Datenquellen haben und drei verschiedene logischen Storage-Units. „Für Zerto keine große Sache“, sagt Godden, „auch dann nicht wenn sich die Konfiguration sich ändert.“

Schnell, sicher, flexibel und neutral

Es sei schließlich einer der großen Vorteile der Virtualisierung, dass die Workloads einfach und unkompliziert auf andere Systeme verteilt werden können, zum Beispiel aus Gründen des Load-Balancing oder strategische Daten-Management-Gründen. Dafür brauchen Admins in der Regel „vMotion“ von VMware, dann geschieht das praktisch manuell, oder „Distributed Resource Scheduler“ (DRS), um das automatisch zu bewerkstelligen.

Hypervisor-basierte Replication mit Zerto funktioniere trotz, beziehungsweise mit diesem beweglichen Untergrund, so Godden, und das auch noch superschnell. Im Umfeld von BC/DR gibt es zwei Kenngrößen an denen das gemessen wird: Recovery Point Objective (RPO) und Recovery Time Objective (RTO).

Während RPO den Zeitraum benennt, der zwischen zwei Datensicherungen liegen darf, um zu bestimmen, wie viele Daten/Transaktionen da zwischen höchstens verloren gehen dürfen, bemisst RTO die Zeit, die für den Ausfall eines Geschäftsprozesses oder Systems vergehen darf, vom Zeitpunkt des Schadens bis zur vollständigen Wiederherstellung. Bei Zerto, so Godden liegt der RPO bei Secunden und RTO bei Minuten

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