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Disaster Recovery im Hypervisor

Zerto und das Ende aller Snapshots

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Die Replikation im Hypervisor

“Mit der Einführung einer Hypervisor-basierten Replikation bringt Zerto BC/DR dahin, wohin diese Aufgaben gehören: in die Virtualisierungsschicht, so VP Godden. Allerdings, um das gleich einmal vorweg zu nehmen, funktioniert das derzeit nur für VMware-basierte Umgebungen. Bald jedoch will Zerto auch „Hyper V“ von Microsoft unterstützen können.

Die Vorteile sind schnell erklärt: Die Virtualisierung erlaubt Replikationen quer durch´s Land und eine Installation innerhalb von Minuten. Das Produkt wird pro virtuelle Maschine lizenziert, für jeweils rund 600 Euro. Andere Ausgaben für Management-Produkte, spart sich der Anwender. Kunden sind bereits Colt und British Telekom.

Die Zerto-Software besteht aus zwei Teilen: „Zerto Virtual Manager“ (ZVM) und „Virtual Replication Appliance (VRA)“. ZVM ist ein Plug-in für eine Hypervisor-Management-Konsole wie „VMware vCenter“. Von hier aus lassen sich alle Ressourcen einsehen und steuern.

Wie es funktioniert

VRA wiederum ist ein Modul, das auf jedem physischen Host installiert werden muss. Das geschieht laut Godden automatisiert. Es repliziert die Daten von den Maschinen, die der Anwender auswählt, komprimiert sie und verschickt sie über einen Wide-Area-Network-Link an einen remote-angebundenen Standort.

VRA hängt quasi direkt am I/O-Strom der virtuellen Maschinen und bekommt daher jeden Schreibvorgang mit. Das Kommando wird aufgeschnappt, ein Clone erstellt und an den Recovery-Standort verschickt. „Das ist sowohl genauer als auch effizienter und leichter nachzuvollziehen als alle anderen Konkurrenzverfahren“, sagt Vice President Godden.

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