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CLOUD 2019 – Technology & Services Conference Werden Apps in Cloud-Umgebungen ­verschoben, ist Knowhow gefragt

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Wir sind mittendrin im großen Zeitenwechsel – von On Premises sicher in die Cloud. Thomas Kurz, Regional Director DACH, EE, Russia & CIS, Kemp Technologies, erläutert im Vorfeld der CLOUD 2019, wie Apps in die Cloud verschoben werden können.

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Thomas Kurz, Regional Director DACH, EE, Russia & CIS, Kemp Technologies
Thomas Kurz, Regional Director DACH, EE, Russia & CIS, Kemp Technologies
(Bild: Kemp Technologies)

Welche Fallstricke machen es in der Praxis schwierig, Apps in Cloud-Umgebungen zu verschieben?

Kurz: Die Migration von zehn, hundert oder tausend Anwendungen in eine Mischung aus öffentlicher und privater Cloud bei gleichzeitiger Sicherstellung von Verfügbarkeits-, Sicherheits- und Compliance-Standards kann unweigerlich dazu führen, dass viele Fallstricke auftreten. Die häufigsten Fallstricke liegen in den Bereichen Technologie-Ausrichtung, Anwendungs-Cloud-Bereitschaft, Transparenz, Datenhoheit und mangelndes internes Fachwissen. In der neuen Multi-Cloud-Landschaft gibt es einen wachsenden Mangel an Vorhersagbarkeit, da Apps, Daten und Benutzer über mehrere Standorte und Netzwerke verteilt sind. Darüber hinaus bestehen moderne Anwendungen aus mehreren Schichten von Mikroservices, Daten müssen migriert werden, es kann neue Plug-Ins geben, die integriert werden müssen, und die Infrastrukturschicht in der Cloud bietet möglicherweise nicht die gleichen Funktionen wie vor Ort.

► Mehr Infos zur Cloud 2019 – Technology & Services Conference

 

 

Welche Herangehensweise schlagen Sie IT-Verantwortlichen in Unternehmen vor, um diese Hürden in der Praxis überwinden zu können?

Kurz: Um mit den Anforderungen der Digitalen Transformation Schritt zu halten, sind Unternehmen oft anfällig dafür, Anwendungen zu schnell in die Cloud zu verschieben, was finanziellen Kummer bereiten kann. Vor Beginn des „Lifting & Shifting“ von Anwendungen müssen IT-Verantwortliche eine gründliche Analyse ihrer Anwendungen durchführen, wobei sie Abhängigkeiten, Performance- und ­Sicherheits-, beziehungsweise Compliance-Bedenken berücksichtigen müssen. Die Durchführung dieser Analyse liefert ein klareres Bild davon, welche Apps für ­eine Cloud-Bereitstellung am besten geeignet sind. Sobald diese Analyse abgeschlossen ist, sollte das Application Delivery ­Management in der Cloud berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass Endbenutzer eine schnelle, vorhersehbare und ­sichere „Application Experience“ erhalten.

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Über den Autor

Dr. Stefan Riedl

Dr. Stefan Riedl

Leitender Redakteur