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Prognose für Smartwatches, Datenbrillen und Co. Wearable-Absatz soll explodieren

| Redakteur: Katrin Hofmann

IDC prophezeit dem weltweiten Geschäft mit Smartwatches, Fitnessarmbändern, Datenbrillen und Co. in diesem Jahr 133,4 Prozent Zuwachs. Die wichtigste Kategorie ist Wristwear.

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Nicht nur beim Joggen können Wearables, egal ob am Handgelenk, am Oberarm oder am Ohr getragen, nützliche Begleiter sein.
Nicht nur beim Joggen können Wearables, egal ob am Handgelenk, am Oberarm oder am Ohr getragen, nützliche Begleiter sein.
(Bild: © william87 - Fotolia)

Rund 45,7 Millionen Einheiten könnten die Anbieter von Wearables in diesem Jahr rund um den Globus verkaufen. Laut IDC lag der Absatz 2014 noch bei 19,6 Millionen Stück. Sofern die Prognose eintrifft, entspräche dies einem Plus von 133,4 Prozent. Bis 2019 rechnen die Analysten mit weiterem Zuwachs auf zirka 126 Millionen Einheiten.

Smart Wearables, die Apps von Drittanbietern ausführen können, hätten durch den Marktstart der Apple Watch einen großen Schritt vorwärts gemacht, erläutert Ramon Llamas, Research Manager bei IDC. Die Apple Watch schärfe zudem das Profil der Wearables allgemein und mancher Anbieter habe darauf gewartet, dadurch mehr ins Rampenlicht zu rücken.

Fünf Produktsegmente

Die Marktforscher unterscheiden fünf Kategorien: Was das Wearables-Marktsegment mit rund 90 Prozent Absatzanteil dominierende ist Wristwear, also am Handgelenk zu tragende Geräte. Die Prognose für diese beläuft sich auf 40,7 Millionen verkaufte Geräte in diesem Jahr. 2014 waren es noch 17,7 Millionen.

Bekleidung mit digitaler Zusatzfunktion, Eyewear und Earwear hatten 2014 nur minimalen bis keinen Anteil (Earwear) am Gesamtabsatz. IDC rechnet jedoch damit, dass bis 2019 der Absatz von Kleidung auf 5,6 Millionen Stück steigen könnte. Das wären 4,5 Prozent Marktanteil. Der Eyewear-Absatz soll in den nächsten 5 Jahren auf 4,5 Millionen zulegen (Marktanteil 3,5 Prozent), die Earwear-Stückzahlen auf 0,6 Millionen (0,5 Prozent Marktanteil).

Modulare Geräte, die an verschiedenen Körperteilen getragen werden können, hatten 2014 einen Marktanteil von 8,3 Prozent (1,6 Millionen Stück). Bis 2019 soll der Absatz auf 6,7 Millionen steigen, was 5,3 Prozent Marktanteil entspräche.

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