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Unterstützung für über 90 zertifizierte Betriebssysteme

Dabei kommen die gleichen Verwaltungswerkzeuge, Netzwerk- und Sicherheitsmodelle zum Einsatz, die VMware-Kunden auch bisher für ihre On-Premise- und Off-Premise-Umgebungen nutzen. Dabei können Administratoren, die bereits vSphere-Server im Einsatz haben, virtuelle Maschinen (VMs) über den vSphere-Client mit dem kostenlosen „vCloud Connector“-Plug-in überwachen, verwalten und migrieren.

Preise und Verfügbarkeit
Dass VMware mit dem neuen Angebot auf Amazons Web Services (AWS) und Google Compute Engine abzielt ist nicht übersehbar. Verkaufen wird VMware seine zu bestehenden VMware-basierenden Diensten kompatiblen vCloud Hybrid Services ausschließlich über existente VMware-Partner.
Damit will VMware seine Partner insofern unterstützen, dass man ihnen die direkte Kundenbeziehung und Abrechnung überlässt, denn die vCloud Hybrid Services sollen wie alle VMware-Lösungen als On-Premise VMware-Lizenz und Standard-SKU angeboten werden. Damit können Partner die mit ihren Kunden vereinbarten Abrechnungsmodelle problemlos beibehalten und darüber hinaus weitere Services zur Verfügung stellen.
Die Services stehen seit der vergangenen Woche (Ende Mai) im Rahmen eines „Early Access Program“ zur Verfügung. Die generelle Verfügbarkeit in den USA ist ab dem dritten Quartal 2013 geplant. Laut Informationen der deutschen VMware-Pressestelle ist diese in Europa allerdings erst frühestens für das vierten Quartal 2013 vorgesehen.
Zwei Varianten im Angebot
Dabei haben Kunden von VMwares vCloud Hybrid Service die Wahl zwischen zwei Varianten. Die beiden Angebote unterscheiden sich in der Ausstattung, wie der Anzahl virtueller CPUs (vCPUs), virtuellem Hauptspeicher (vRAM), in der Geschwindigkeit der Netzanbindung (Bandwidth) und der Laufzeit der Verträge, bei im Wesentlichen identischen Support-Leistungen.

Beim „vCloud Hybrid Service Virtual Private Cloud“ setzt VMware hingegen auf ein mandantenfähigen Rechen-Ressourcen-Modell mit spezifischer Kundenzuweisungen. Die Abrechnung für Virtual Private Cloud erfolgt auf Basis einer monatlichen Laufzeit ab 4,5 Cent pro Stunde für eine umfassend geschützte, vollständig redundante 1GB virtuelle Maschine mit einem Prozessor.
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