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Das Support-Ende von Windows XP naht – Image-Management hilft

VMware und die XP-Migrations-Deadline - hilfreiche Tipps

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Auch unternehmenskritische Anwendungen sind betroffen

Eine weitere Hürde stellt die Verwaltung der unternehmenskritischen Applikationen dar, die bei vielen Unternehmen nur auf Windows XP laufen. Die Umfrage von VMware in Großbritannien zeigt, dass Unternehmen immer noch durchschnittlich 24 unternehmenskritische Anwendungen haben, inklusive Finanzapplikationen (58 Prozent), ERP (39 Prozent) und CRM (26 Prozent).

Viele dieser Applikationen wurden intern entwickelt oder mindestens angepasst. Das macht sie noch sensibler und den Umstieg schwieriger. Häufig ist ein schneller Ersatz oder Umstieg auf neue Versionen nicht trivial, kostenintensiv oder gar nicht mehr möglich. Dann müssen neue Lösungen gefunden werden, damit der Geschäftsbetrieb, das Rechnungswesen oder andere Bereiche nicht gefährdet werden.

Die meisten Unternehmensanwendungen, die auf Windows XP laufen, sind auf neueren Windows Betriebssystemen kompatibel oder in einer neueren Version verfügbar – Unternehmen müssten diese also nur updaten. Die geschäftskritischen Anwendungen, die nicht auf neuen Betriebssystemversionen laufen oder in-house entwickelt wurden, können meist virtualisiert werden. Das bedeutet, dass diese auf Windows 7 oder höher übertragen werden können.

Nicht vergesssen: Disaster Recovery und BOYD!

Eine zentralisierte Strategie in Form von Modulen ist nicht nur für die Migration an sich von Vorteil. Auch die künftige Verwaltung wird vereinfacht: PC-Images können jederzeit zur Verfügung gestellt, bestehende Management-Ansätze verbessert und ein automatisierter Disaster-Recovery-Prozess über verschiedene Geräte angeboten werden. Zudem nehmen BYOD-Strategien zu – es wird mehr und mehr flexibel und mit mobilen Geräten gearbeitet.

Wolfram Weber: "Automatisieren und zentralisieren Sie den Migrationsprozess!"
Wolfram Weber: "Automatisieren und zentralisieren Sie den Migrationsprozess!"
(Bild: VMware)
Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern immer mehr smarte, mobile Arbeitslösungen zur Verfügung stellen, bei denen es insbesondere um die Benutzerfreundlichkeit geht. Mit einem zentralisierten Ansatz des PC Image Managements können Unternehmen sich darauf fokussieren, den Anwendern eine sichere, einfache und konsistente virtuelle Arbeitsumgebung anzubieten, unabhängig davon, welchen Rechner sie nutzen. Damit eröffnet man sich auch Flexibilität beim sukzessiven Umstieg der Anwendungen auf neue Betriebssystemversionen oder gar andere Endgeräte mit anderen Eingabeformen als Keyboard und Mouse, wie Tablets.

Der Autor:

Wolfram Weber ist Lead Solution Architect bei VMware.

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