Parallels führt Umfrage zu Hybrid Cloud durch Qualifikationslücken im Cloud-Management hemmen Firmenwachstum

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Parallels hat die Ergebnisse einer Umfrage unter IT-Fachleuten zum Thema Hybrid Cloud veröffentlicht. Sie zeigen unter anderem, dass mehr als drei Viertel (77 Prozent) aller deutschen Unternehmen Qualifikationslücken im Cloud-Management als Bremse für ihr Wachstum betrachten.

Wenn es um die Hybrid Cloud geht, werden interessierte Unternehmen oftmals von Wissenslücken ausgebremst.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Wenn es um die Hybrid Cloud geht, werden interessierte Unternehmen oftmals von Wissenslücken ausgebremst.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Befragung wurde unter 805 IT-Fachleuten in den USA, dem Vereinigten Königreich und Deutschland durchgeführt, die bis zu einem gewissen Grad eine öffentliche Cloud verwenden. Demnach findet eine Mehrheit der deutschen Unternehmen, dass mangelndes Know-how rund um das Cloud-Management ihr Wachstums bremst. Im Vereinigten Königreich (69 %) und den USA (51 %) liegt dieser Anteil deutlich niedriger. Dies spielt auch für hybride Cloud-Umgebungen eine Rolle, da sie einfacher als komplexe Cloud-Implementierungen zu verwalten sind. Dementsprechend plant über die Hälfte der befragten Unternehmen (56 %), noch im laufenden Jahr einen hybriden Cloud-Ansatz stärker umzusetzen.

„Obwohl es stimmt, dass die Verwendung der Cloud kein Einheitsangebot ist, ist klar, dass sowohl große als auch kleine Unternehmen ein hybrides Cloud-Modell vorziehen“, erklärt Prashant Ketkar, Chief Technology & Product Officer von Alludo, der Muttergesellschaft von Parallels. Eine hybride Cloud könne die ideale Lösung sein, falls Unternehmen die nötigen Fachkräfte zur Verwaltung komplexer Cloud-Implementierungen nicht finden können. Eine eher schrittweise Cloud-Einführung mit einfach zu verwaltenden Softwarelösungen und erweitert durch Automatisierung und Sicherheitstechnik sei in solchen Fällen perfekt geeignet. „So können IT-Fachkräfte auch ohne spezielles Know-how im Bereich Cloud Management die Flexibilität und die Kosteneinsparungen erzielen, die sie von der Cloud erwarten“, so Ketkar.

Hybrid Cloud meets Hybrid Work

Die Parallels-Umfrage zeigt zudem, dass die Hybrid Cloud das häufigste Modell zur Unterstützung einer hybriden Arbeitsumgebung ist. Von den 83 Prozent der Befragten, die momentan sowohl im Büro als auch im Homeoffice arbeiten, verwenden 91 Prozent eine hybride Cloud. Als wichtigste Vorteile gelten dabei erhöhte Flexibilität (46 %), Skalierbarkeit (44 %), ), erhöhte Verlässlichkeit (41 %), verbesserte Sicherheit (40 %) sowie Kosteneinsparungen (34 %).

Laut der Umfrage trägt zudem die anhaltende Bedeutung von Legacy-Anwendungen zur Einführung hybrider Cloud-Umgebungen bei: Nahezu alle Teilnehmer (96 %) benötigen gegenwärtig Legacy-Windows- und -Linux-Anwendungen. Knapp ein Drittel (32 %) geht davon aus, dass dies noch mindestens fünf weitere Jahre der Fall sein wird. Insbesondere in kleinen Unternehmen (67 %) bleibt Legacy-Software ein entscheidender Faktor. Nur 4 Prozent aller Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie gar keine entsprechenden Anwendungen verwenden. Laut Parallels sei ein hybrider Cloud-Ansatz hier hilfreich, da er schrittweise Änderungen der IT-Infrastruktur ermöglicht, ohne dazu ein Massenupgrade von möglicherweise noch nicht cloud-fähigen Anwendungen zu benötigen.

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