ERP-Software Sage New Classic kommt mit Ribbon-Oberfläche und MySQL-Datenbank Technologiesprung für Nachfolger der Classic Line von Sage

Redakteur: M.A. Dirk Srocke

Sage hat die eigene ERP-Lösung überarbeitet. Sage New Classic setzt auf einer MySQL-Datenbank auf. Die unterstützt gleichermaßen Linux und Windows sowie kommende Cloud-Anwendungen. Zu weiteren Features gehören eine Schnittstelle für die Kundenmanagement-Lösung Sage CRM sowie eine von Microsoft Office inspirierte Ribbon-Oberfläche.

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Sage hat seine ERP-Lösung komplett überarbeitet und verspricht damit einen „Technologiesprung“. Den soll die Namensgebung verdeutlichen. Der Nachfolger des bisher als Classic Line bekannten Produktes heißt Sage New Classic.

Augenfälligste Änderung dürfte die von Microsoft Office inspirierte Oberfläche sein. Die als Ribbon bekannte Multifunktionsleiste soll Anwendern ein effizienteres Arbeiten mit weniger Klicks ermöglichen. Zusätzlich lassen sich häufig ausgeführte Eingaben automatisieren.

Sage hat sich außerdem vom bisher verwendeten ISAM-Format verabschiedet. Stattdessen nutzt die Software nun eine MySQL-Datenbank. Die soll größere Datenbestände besser verarbeiten und biete Anwendern zudem mehr Auswahl bei den verwendeten Betriebssystemen. Unterstützt werden Windows und Linux; durch das verbreitete Format könnten Anwender Daten künftig auch mit Cloud-Anwendungen nutzen.

Neukunden verspricht Sage einen reibungslosen Datenimport in Sage New Classic. Der Anbieter will dazu nahezu jedes Format importieren.

Sage New Classic ist modular aufgebaut und bietet die bekannten Module Warenwirtschaft, Produktion, Lohn und Gehalt, Rechnungswesen sowie eine integrierte Business-Intelligence-Lösung. Außerdem beinhaltet das Paket eine Schnittstelle zur Anbindung der Kundenmanagementlösung Sage CRM.

Sage New Classic ist ab November bei zertifizierten Fachhandelspartnern zu haben. Der Einstiegspreis beträgt 1.590 Euro netto.

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