Sudhir Nair und Suri Chawla vom indischen Technologie-Giganten Tech Mahindra kündigten in Hyderabad mit „Cloud BlazeTech“ eine Cloud-Plattform an, die auch westliche Firmen begeistern soll. Sie verspricht schnellere Migrationszeiten und Kosteneinsparungen in Höhe von bis zu 30 Prozent.
Würden Sie einer indischen Firma Ihre Daten anvertrauen? Im Falle von Tech Mahindra haben das bereits rund 1000 Unternehmen weltweit getan.
(Bild: gemeinfrei, OpenClipart-Vectors / Pixabay)
Würden Sie einer indischen Firma Ihre Daten anvertrauen? Nun, im Falle von Tech Mahindra haben das bereits rund 1.000 Unternehmen weltweit getan. Der Cloud-Provider mit Hauptsitz in Pune wurde 1986 gegründet und hat im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 5,2 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Er rankt in der Forbes Global Digital 100-Liste höher als jeder deutsche Konzern! 125.000 Mitarbeiter kümmern sich in 90 Ländern um oft kritische Daten und pflegen sie in den diversen Cloud-Angeboten des Unternehmens. Diese Länder finden sich vorzugsweise im asiatischen Raum.
Auch in Deutschland ist Tech Mahinda keine unbekannte Größe: Das Unternehmen gehört zur Mahindra-Gruppe, einem indischen Mischkonzern mit 200.000 Mitarbeitern. 2014 hat man das Drittkundengeschäft der BASF IT Services übernommen, außerdem arbeitet das Unternehmen mit der Allianz Versicherung und Telefónica Deutschland zusammen. So beschäftigt Tech Mahindra in Deutschland rund 800 Mitarbeitern an zehn Standorten.
Sudhir Nair und Suri Chawla von Tech Mahindra stellten auf einer Veranstaltung in Hyderabad ihre Cloud-Strategie vor.
(Bild: Müller)
Nun soll auch der Rest der Welt erobert werden. Die Tech Mahindra-Experten Sudhir Nair, Chief Delivery Officer and Global Head – Infra and Cloud Business, und Suri Chawla, Global Head of Cloud Services, warben auf einer Veranstaltung in Hyderabad, Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Telangana, zu der Journalisten weltweit online geladen waren, um Vertrauen auch aus dem Westen. „Die digitale Transformation hat dazu geführt, dass Unternehmen unbedingt nach effektiven Wegen suchen müssen, um ihre Altsysteme zu modernisieren. Sie haben erkannt, dass sie durch die Einführung von Cloud-nativen Strategien und modernen Architekturen ihre Anwendungen schneller, sicherer und effizienter machen können“, so Nair.
Neue Plattform: Cloud BlazeTech
Gestützt werden soll die globale Expansion durch eine – und das war die eigentliche Nachricht der Pressekonferenz – „Cloud BlazeTech“ genannte Plattform. Sie wird neben dem vor einem Jahr vorgestellten „Business-Value-Framework“ namens „Passport.NxT“ Werkzeuge für die Cloud-Migration, den Betrieb, die Governance sowie branchenspezifische Cloud-Lösungen enthalten.
Die "Cloud BlazeTech“ genannte Plattform soll neben dem vor einem Jahr vorgestellten „Business-Value-Framework“ namens „Passport.NxT“ Werkzeuge für die Cloud-Migration, den Betrieb, die Governance sowie branchenspezifische Lösungen enthalten.
(Bild: Müller)
Wie man der tags darauf freigeschalteten Site entnehmen kann, soll Cloud BlazeTech darüber hinaus alles können, was Anwendern in vergleichbaren Fällen immer versprochen wird: Tools für Migration und Cloud-native Entwicklung, KI, Predictive Analytics, Hybrid Cloud Management, etc. etc. Auch das Metaverse soll bedient werden, genauso wie die Blockchain, fast meint man, dass es sich um eine Schlagwortsammlung aktueller Trends im Cloud Computing handelt.
Nair versprach Anwendern Kosteneinsparungen in Höhe von 25 bis 30 Prozent sowie eine um 30 Prozent kürzere Migrationszeit als sonst üblich. Darüber hinaus verfüge die Plattform über Integrationen mit den Hyperscalern MS Azure, AWS und Google Cloud sowie IBM. Auch Intel, Oracle und HashiCorp werden als Cloud-Partner geführt.
Ohne Cloud keine Digitalisierung
„Die Einführung der Cloud ist ein wichtiger Schritt in Richtung digitaler Transformation. Sie bildet den Kern aller transformativen IT-Strategien und ermöglicht es Unternehmen, digital zu werden. Die Cloud BlazeTech-Plattform von Tech Mahindra wird branchenspezifische vorgefertigte Cloud-native Lösungen liefern und Unternehmen auf ihrem Weg zur Cloud-Readyness unterstützen“, so der Chief Delivery Officer.
„Die Welt hat sich durch epische Ereignisse – die Pandemie und das Aufkommen verblüffender Technologien wie 5G und Quantencomputer sowie bahnbrechende Prozesse durch Roboter Prozessautomatisierung und Datenwissenschaft – komplett verändert. Diese Veränderungen sind sowohl für Unternehmen als auch Menschen und Regierungen nicht evolutionär, sondern revolutionär. Wir haben uns gefragt: Was kommt also als Nächstes?“, erläuterte Chawla.
"Wir haben uns gefragt: Was kommt also als Nächstes?“, so Chawla.
(Bild: Müller)
Sein eher wenig prosaisches Ergebnis: „Wir müssen Lösungen entwickeln, die die Zukunft im Gesundheitswesen, in der Kommunikation, Fertigung, Vertrieb, Einzelhandel, Banken, Versicherungen und so weiter definieren. Und genau das haben wir getan – wir haben uns eine Zukunft ausgemalt, die wir liefern können. Durch die Entwicklung von Lösungen, die einzigartig sind und marktfähig sind, liefern wir die Zukunft. Aber auf eine pragmatische Weise, die JETZT geliefert werden kann. Das ist unser Versprechen.“
Stand: 08.12.2025
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