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Migrationsprogramm als Reaktion auf EuGH-Urteil zu Privacy Shield TeamDrive rät zu Datenabzug aus USA

| Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Elke Witmer-Goßner

Mit Migrationsprogramm und kostenloser Supportstunde reagiert TeamDrive auf das kürzlich vom EuGH gesprochene Urteil zu Privacy Shield. Das Angebot richtet sich an Unternehmen, die Daten aus den USA abziehen und nach Deutschland verlagern wollen.

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TeamDrive holt Mitarbeiter aus dem Urlaub zurück – und Daten aus Amerika.
TeamDrive holt Mitarbeiter aus dem Urlaub zurück – und Daten aus Amerika.
(Bild: Alexander - stock.adobe.com)

Für TeamDrive-CEO Detlef Schmuck steht fest: Im Nachgang des EuGH-Urteils zu Privacy Shield sind „Deutsche Unternehmen [...] gut beraten, ihre Datenbestände so schnell wie möglich von US-Diensten abzuziehen und auf deutsche Anbieter umzuleiten“. Wie diese gute Beratung aussehen soll, skizziert der Anbieter in einer jetzt verschickten Mitteilung.

So habe man das Urteil erwartet, Supportkollegen aus dem Urlaub zurückgerufen und habe bereits einen Migrationssupport für Firmen eingerichtet, die Daten nach Deutschland verlagern wollen. Zum Angebot gehöre eine umfangreiche Remote-Unterstützung; die erste Supportstunde sei dabei kostenfrei – wirbt der Anbieter.

Zudem verspricht TeamDrive eine anfängliche Analyse. Bei der werde geklärt, welche Daten und Prozesse ersetzt werden sollen. Des Weiteren gebe es eine „Best Practice“-Empfehlung zur Umsetzung gemeinsam mit TeamDrive.

Das Hamburger Unternehmen TeamDrive offeriert eine Lösung zum Speichern, Synchronisieren und Sharing von Daten und Dokumenten. Das Angebot beinhalte eine durchgehende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und entspreche den Hochsicherheitsanforderungen gemäß Paragraph 203 Strafgesetzbuch für Berufsgeheimnisträger.

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