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So sammeln Automatisierer Daten in der Cloud

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Mit welchem Cloudanbieter arbeiten Sie zusammen? Und warum?

Stefan Reuther: Wir arbeiten mit Microsoft zusammen. Mit dem Unternehmen verbindet uns eine langjährige Partnerschaft. Alle unsere Lösungen laufen seit jeher auf Microsoft-Plattformen. In den vergangenen Jahren hat sich Microsoft auch als Cloud-Provider etabliert und hat nun auch in Deutschland zwei Data-Center aufgebaut, die ab 2016 verfügbar sind. Dabei werden alle Kundendaten ausschließlich innerhalb Deutschlands gespeichert und transportiert. Zudem ist die Microsoft Cloud die erste mit einem deutschen Datentreuhänder, der jeden Zugriff und die Nutzung von Kundendaten kontrolliert. Dabei handelt es sich um die Deutsche Telekom mit der Tochter T-Systems.

Florian Beil: Technologische Grundlage für MindSphere wird die SAP Hana Cloud Platform, die auf der In-Memory-Technologie von SAP basiert. Mit MindSphere bieten wir eine Antwort auf das Zusammenwachsen von Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (Operational Technology, OT). Die Partnerschaft von SAP und Siemens soll Industriekunden den Einstieg in das Internet der Dinge auf einfache Weise ermöglichen.

Tobias Wannenmacher: Wir arbeiten mit IBM Bluemix Cloud zusammen. Denn unser Partner Nexcom, Hersteller des NIO100 IoT Gateways, hat eine Software namens IoT Studio, welche auf Node-Red basiert, auf dem Gateway vorinstalliert. Node-Red ist eine grafische Programmierumgebung, welche bereits viele fertige Funktionen (Nodes) mitbringt. Auf der IBM Bluemix Seite gibt es ebenfalls eine sogenannte Node-Red Boilerplate. Das heißt, auf IBM Bluemix steht dem Entwickler die gleiche Entwicklungsumgebung (Node-Red) zur Verfügung. Dadurch ist eine einfache Kommunikation zwischen Sensor und Cloud möglich.

Wer kann auf die Daten zugreifen?

Stefan Reuther: Auf die in der Cloud gehosteten Daten kann jeder zugreifen, den das Anwenderunternehmen, sprich unser Kunde, hierfür autorisiert. Abgesichert ist dies durch umfassende Schutzmaßnahmen – sowohl seitens Copa-Data als auch seitens Microsoft Deutschland.

Florian Beil: Eigentümer der Daten ist stets der Ersteller der Daten. Dies kann sowohl ein Anlagenbetreiber als auch beispielsweise ein OEM (Original Equipment Manufacturer) sein. Nur der Eigentümer kann entscheiden, welche Daten er in die MindSphere überträgt und wer darauf Zugriff bekommen soll.

Tobias Wannenmacher: Das Dashboard, welches die Daten der Sensoren und Aktoren darstellt, ist durch ein Passwort geschützt. Zusätzlich kann eine https-Verbindung vom User zum Dashboard realisiert werden. Um sicherzustellen, dass nur autorisierte „Things“ mit der Bluemix Cloud kommunizieren dürfen, gibt es in IBM Bluemix die „Internet of Things“-Applikation. Hier können Geräte und Gerätegruppen angelegt und der Zugriff auf Applikationen geregelt werden.

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