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Verlust von Datenzugriff
Nicht zu vernachlässigen sind heutzutage auch die Bedenken, die den Verlust des Zugriffs auf die Daten betreffen. Ein solcher Zugriffsverlust kann sich erheblich auf den Geschäftsbetrieb auswirken. Denn obwohl die Daten immer noch vorhanden sind, können sie nicht mehr genutzt werden. Um Ihnen zu verdeutlichen, welche Auswirkungen dies auf den Geschäftsbetrieb haben kann, finden Sie nachfolgend einige der berühmtesten Fälle von Datenzugriffsverlust:
- April 2011 – Bei Amazon EC2 gab es einen Ausfall, der auf unerwartete Auswirkungen einer Netzwerkkonfigurationsänderung zurückzuführen war.
- Juni 2012 – Nachdem Amadeus (ein Flugbuchungssystem) die Jahr-2000-Bedrohung unbeschadet überstanden hatte, war das System wegen eines „Schaltsekunde-Bugs“ offline.
- Juni/Juli 2012 – Zwei separate Ausfälle bei SalesForce.com.
- Dezember 2012 – Netflix-Dienste waren wegen eines Funktionsausfalls bei Amazon Web Services offline.
- Juli 2013 – Gmail und zugehörige Dienste waren 40 Minuten lang offline; ähnliche Ausfälle waren bereits im Dezember und im April des Vorjahres aufgetreten.
Überlegen Sie sich angesichts dieser Vorfälle einmal, welche möglichen Auswirkungen der Ausfall Ihres CRM- oder ERP-Systems über mehrere Stunden hätte.
Erfahrungen und Erkenntnisse
Aus diesen Vorfällen lassen sich zwei wichtige Dinge lernen:
- Sie sollten niemals alles auf eine Karte setzen. Für den kontinuierlichen Geschäftsbetrieb ist ein „Plan B“ für den Zugriff auf den gesamten Datenspeicher erforderlich.
- Die Datenspeicherung in der Cloud mag zwar preiswerter sein, sie ist aber nicht weniger risikoanfällig als Lösungen für die Vor-Ort-Speicherung. Sie ist ebenfalls von der Funktionsfähigkeit von Servern, Festplatten, Software und Menschen abhängig – jeder dieser Faktoren kann praktisch jederzeit ausfallen oder versagen.
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