Alles möglich: Testumgebung, Vollbetrieb und hybrides Modell[Gesponsert]

SAP HANA in der Open Telekom Cloud

| Autor: Dr. Dietmar Müller

T-Systems und SAP verbindet eine langjährige Partnerschaft, von der auch Kunden profitieren.
T-Systems und SAP verbindet eine langjährige Partnerschaft, von der auch Kunden profitieren. (Bild: © Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Die Zukunft der SAP liegt in der Cloud. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit klang dies in den Ohren der Verantwortlichen in Walldorf wie Hohn, konnte doch das erste, 2007 mit viel Pomp gestartete Cloud-Angebot „Business ByDesign“, das den deutschen Mittelstand für ERP aus der Wolke begeistern sollte, die Hoffnungen nicht erfüllen. Doch die Zeiten ändern sich.

Auch der deutsche Mittelstand ist heute, knapp über zehn Jahre nach dem Launch von Business ByDesign, von den Vorzügen der Cloud-Nutzung überzeugt. Denn nur so lassen sich beispielsweise die riesigen Datenmengen, die im Zuge von Digitalisierung, Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT) anfallen, effizient ablegen und verwalten sowie ein reibungsloser Datenaustausch mit anderen Anwendungen, Clouds und (mobilen) Anwendern sicherstellen.

Mit HANA bietet SAP Echtzeit-Informationen

Business ByDesign ist mittlerweile ein SAP Cloud-Angebot unter vielen. Das neue Kernprodukt der Walldorfer hört nun auf den Namen „S/4HANA“. Es beruht auf einer einheitlichen In-Memory-Plattform für das Datenmanagement und ist ganz besonders auf die Bewältigung von Big Data mittels Advanced und Predictive Analytics ausgelegt. Auf Basis der Informationen aus SAP S/4HANA können Unternehmen Entscheidungen in Echtzeit treffen, und die SAP würde am liebsten all ihre Kunden dorthin migrieren.

Was verständlicherweise nicht so einfach ist. Eine Migration ist heikel, weil der Bestand und die Zukunft eines Unternehmens zwingend und auf Gedeih und Verderben an die Funktionstüchtigkeit des ERP-Systems, dem digitalen Rückgrat der Firma, geknüpft ist.

Unternehmen, die einen Wechsel von – sagen wir - SAP ERP ECC 6.0 nach SAP S/4HANA Enterprise Management vorhaben, müssen sich grundlegenden Fragen stellen, darunter:

  • Was ändert sich mit SAP S/4HANA und wie viel Aufwand ist mit der Einführung verbunden?
  • Welche Auswirkungen hat eine Migration auf meine bestehende Prozesslandschaft?
  • Was wird aus Eigenentwicklungen und angeschlossenen Systemen?
  • Wie sieht die ideale und zukunftsfähige IT-Infrastruktur für den Betrieb von SAP HANA aus?

Für den Umstieg auf SAP HANA von einem on-premises implementierten ERP-System liegt als Ziel zunächst wieder eine on-premises-Umgebung nahe. Der Umzug dorthin kann per Database Migration Option im Software Update Manager, als „klassische“ Migration durch Update des bestehenden Systems auf ein Release, das von SAP HANA unterstützt wird plus anschließender Migration oder durch eine Neuinstallation in Verbindung mit einer Umstellung auf SAP HANA erfolgen.

► Mehr zur Open Telekom Cloud

Testumgebungen für SAP HANA

Kein verantwortungsbewusster Unternehmer kann einen solchen Sprung ins kalte Wasser verantworten. Die IT-Verantwortlichen tun gut daran, zunächst eine Testumgebung aufzusetzen, was jedoch in der Praxis häufiger Schwierigkeiten nach sich zieht: Testumgebungen binden jede Menge Ressourcen. Zuallererst natürlich in Form von Servern, aber auch in Form von Mitarbeitern und deren Zeit. Das will oder kann sich verständlicherweise kaum ein Mittelständler leisten.

Aber es gibt eine Möglichkeit, die wenig Mitarbeiter bindet, keine eigene Hardware nötig macht und sogar vergleichsweise günstig ist. In einer Public Cloud kann der Test von neuer Software wie SAP HANA oder einem anderen Release von SAP ganz einfach umgesetzt werden. Solche „Testumgebungen-on-Demand“ bieten zwei unschätzbare Vorteile: Sie können nach Bedarf mit wenigen Klicks bereitgestellt und nach der Nutzung entsprechend schnell wieder gelöscht werden. Zudem haben Cloud-Angebote wie eingangs gesagt den entscheidenden Vorteil, praktisch ohne Begrenzung skalieren zu können.

Statt also in starre Topologien mit physischen Servern zu investieren, lassen sich heute moderne Cloud-Computing-Services mit passender Rechenleistung und Speicherausstattung mieten, ganz nach dem jeweiligen Bedarf. Reicht die Performanz nicht mehr aus, können weitere Ressourcen hinzugebucht werden.

Open Telekom Cloud bietet Flavors für SAP HANA

Ein hervorragendes Beispiel für so eine Public Cloud ist die Open Telekom Cloud, die von der SAP zertifiziert worden ist. Dazu haben die Walldorfer ERP-Spezialisten das Angebot eingehend geprüft – von den CPUs über Speichertypen hin zu Netzwerkkomponenten und deren Bandbreiten. Die Zertifizierung bestätigt, dass SAP HANA auf der Public Cloud der Telekom tadellos performt. Die bereitgestellten Kombinationen aus Rechen- und Speicherkapazität harmonisieren mit der Software des ERP-Spezialisten. Mit dem Zertifikat können Unternehmen sicher sein, dass sie beim Betrieb ihrer SAP Systeme in der Open Telekom Cloud (gemäß der Designvorgaben von SAP) durch SAP Support für ihre Anwendung auf Basis des Applikations-Servers ABAP erhalten.

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Telekom und der SAP hat auch dazu geführt, dass die Open Telekom Cloud ganz gezielt Konfigurationen für den Betrieb von HANA vorhält. Die bedarfsgerechte Ressourcenzuteilung erfolgt über den Elastic Cloud Server (ECS) – er bietet virtuelle Rechenkapazitäten je nach Bedarf. Mit ECS stehen für Anwender sogenannte „Flavors“ bereit, jeder für einen bestimmten Einsatzzweck ausgelegt, etwa für grafische Anwendungen, virtuelle Arbeitsplätze oder Simulationen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.

Die Vorteile der Open Telekom Cloud

IaaS-Lösung auf Basis von OpenStack

Die Vorteile der Open Telekom Cloud

07.02.18 - Wer im Geschäftskundenbereich der Telekom nach Cloud-Angeboten sucht, wird in vielfältiger Form fündig. Unter dem Reiter „Cloud & IT“ offeriert der Konzern über 20 Services, von Anwendungen für die Teamarbeit über Sicherheitsaspekte bis hin zur Open Telekom Cloud. Bei Letzterem handelt es sich um das Cloud-Angebot der Telekom für Geschäftskunden. Was genau verbirgt sich hinter dem 2016 erstmals vorgestellten Service? lesen

„Large Memory Flavors“ adressieren In-Memory-Anwendungen wie beispielsweise SAP HANA. Unternehmen, die Applikationen wie Suite on HANA und Business Warehouse on HANA betreiben wollen, setzen auf Flavor e1.8xlarge (32 vCPUs, 940 GB RAM) und e2.9xlarge (36 vCPUs, 890 GB RAM). Elastic-Instanzen können auf Bedarf bestellt und wieder gekündigt werden. Die Verrechnung erfolgt auf Stundenbasis. Es wird dabei nur die Zeit in Rechnung gestellt, zu der die bestellten Instanzen aktiv, also im Status "Running", sind.

Open Telekom Cloud ist nicht nur die ideale Testumgebung für SAP HANA

Aber nicht nur für Testumgebungen eignet sich die Open Telekom Cloud, grundsätzlich nimmt sie auch komplette SAP-Landschaften auf. „Egal, was unsere Kunden vorhaben, die Open Telekom Cloud bietet auch beim Thema SAP volle Flexibilität bei transparenten Kosten“, so Max Guhl, Product Manager Open Telekom Cloud bei T-Systems.

Vorstellbar ist auch ein hybrides Betriebsmodell: Das Public Cloud-Angebot der Telekom verfügt über eine hybride Option, d.h. Unternehmen können die bewährten Cloud-Ressourcen auf Basis von OpenStack auch auf dedizierter, also nur für sie reservierter Hardware nutzen. Unternehmen können sich hierbei aussuchen, ob der dedizierte Teil der Ressourcen in ihrem eigenen Rechenzentrum implementiert wird oder ob die Server in den Rechenzentren der Telekom stehen sollen. Bei letzterer Variante greifen Unternehmen bei Bedarf über eine sichere Verbindung zu, zum Beispiel via Direct Connect. Insgesamt erlangen Unternehmen mit einem solchen hybriden Modell mehr Flexibilität und Erweiterbarkeit: ein Teil der SAP-Landschaft kann so beispielsweise auf den dedizierte IT-Ressourcen der Open Telekom Cloud betrieben und jederzeit um beliebige Kapazitäten aus der Public Cloud ergänzt werden.

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Langjährige Partnerschaft

T-Systems und SAP arbeiten bereits seit Jahren eng zusammen. Tatsächlich betreibt die Telekom-Tochter eine der größten Private Clouds für SAP-Anwendungen mit rund vier Millionen Nutzern und gilt als Spezialist für die Migration von SAP-Landschaften in Richtung Cloud. Das „Cloudifier“-Programm unterstützt Unternehmen bei der Migration in die Cloud und bietet insbesondere Hilfestellung beim Umstieg auf SAP S/4HANA.

Ergänzend hierzu offeriert T-Systems auch ein „SAP S/4HANA Jump-Start-Angebot“, mit dem Unternehmen in die S/4-Welt einsteigen und erste „Gehversuche“ machen können. Anwender müssen dafür keine eigenen Server vorhalten, da dieses Angebot auf der Open Telekom Cloud als Infrastrukturbasis aufsetzt.

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