Rebranding mit strategischem Hintergrund SAP benennt Emarsys-Lösung in SAP Engagement Cloud um

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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SAP integriert seine bisherige Emarsys-Lösung enger ins Konzernportfolio und führt sie künftig als SAP Engagement Cloud. Dies folgt der SAP-Strategie, Kundenbindung als übergreifende Unternehmensfunktion zu positionieren. Gleichzeitig kündigt SAP eine Enterprise Edition an.

Mit der SAP Engagement Cloud treibt SAP seine Enterprise Engagement Strategie voran.(Bild:  SAP)
Mit der SAP Engagement Cloud treibt SAP seine Enterprise Engagement Strategie voran.
(Bild: SAP)

Seit dem 19. Februar 2026 tritt die bisherige SAP Emarsys Solution unter neuem Namen auf. Mit der Umbenennung in SAP Engagement Cloud will SAP die Lösung stärker mit der bestehenden Unternehmensinfrastruktur verzahnen. Dies soll es Unternehmen ermöglichen, Insights zu ihren Kunden und operative Umsetzung in Echtzeit miteinander zu verbinden.

Bestehende Funktionen der früheren Emarsys-Lösung bleiben innerhalb der SAP Engagement Cloud erhalten. Kunden könnten neue Funktionen schrittweise einführen, abhängig von ihrer jeweiligen Bereitschaft und Prioritätensetzung.

SAP zufolge integriert die Plattform KI-gestützte Analysen, die eine skalierte Personalisierung über verschiedene Kanäle hinweg ermöglichen sollen. Konkret geht es darum, automatisiert auf Ereignisse wie Bestandsengpässe, Lieferverzögerungen oder Serviceunterbrechungen zu reagieren – ohne manuelle Eingriffe zwischen getrennten Systemen.

Parallel zur Umbenennung bringt SAP die SAP Engagement Cloud Enterprise Edition auf den Markt. Diese Variante richtet sich an Unternehmen, die mit mehreren Marken, Regionen oder Teams arbeiten und dabei erweiterte Verwaltungs-, Governance- sowie Inhalts- und Datenkontrollfunktionen benötigen.

Joanna Milliken, Head of SAP Engagement Cloud, weist darauf hin, dass globale Konsistenz bei gleichzeitiger lokaler Flexibilität „in Zeiten von KI-gestützten Entscheidungen und Automatisierung immer wichtiger“ werde. Als Anwendungsbeispiel nennt SAP ein globales Konsumgüterunternehmen mit mehreren Marken und Regionalteams: Zentrale Admins könnten Rollen und Datenzugriffe übergreifend steuern, während lokale Teams weiterhin eigenständig Kampagnen und Interaktionen umsetzen.

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