Metastudie beleuchtet SAP-S4/HANA-Migration SNP sieht „Rise with SAP“ auf dem Vormarsch

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Im Rahmen einer aktuellen Metastudie hat der Softwareanbieter SNP den Stand der Dinge in Sachen SAP-S4/HANA-Migration erfasst. Demnach erkennen Unternehmen Chancen, hadern mit Herausforderungen und setzen zunehmend auf „Rise with SAP“.

In einer Metastudie hat sich SNP mit dem Stand der Dinge rund um „Rise with SAP“ befasst.(Bild:  StockSnap /  Pixabay)
In einer Metastudie hat sich SNP mit dem Stand der Dinge rund um „Rise with SAP“ befasst.
(Bild: StockSnap / Pixabay)

Für die Metastudie fasst SNP die Ergebnisse verschiedener Studien zusammen. So zeigt beispielsweise eine Erhebung von SAPinsider, dass bereits ein gutes Fünftel (21 %) aller SAP-ERP-Nutzer auf SAP S/4HANA setzen. Weitere 20 Prozent wechseln gerade, während knapp die Hälfte (45 %) dies plant. Als wichtigster Grund wird von 60 Prozent der SAP-Kunden das Wartungsende genannt. Allerdings sehen 39 Prozent die Migration auch als Möglichkeit, Prozesse neu zu gestalten und besser an betriebliche Anforderungen anzupassen. Zudem wird auch die Implementierung von Systemen für generative KI und andere Innovation zu einem Faktor.

Eine Studie von Foundry zeigt, dass ERP-Lösungen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) vor allem als SaaS- oder Cloud-Variante gefragt sind: 40 Prozent der Teilnehmer bevorzugen diese Optionen. Ein gutes Drittel (35 Prozent) setzt auf eine hybride ERP-Strategie mit einem Kernsystem vor Ort. In Sachen Cloud hat die Public Edition (61 %) die Nase vor der Private Edition (38 %) vorn. Im europäischen Vergleich sehen diese Werte laut PAC aber deutlich anders aus: Hier wählen nur 9 Prozent der CxOs die Public Cloud (IaaS, Hyperscaler) für ihre wichtigsten SAP-S/4HANA-Lösungen.

Umstieg auf „Rise with SAP“ nimmt zu

Der Abo-basierte SAP-Service „Rise with SAP“ bündelt maßgeschneiderte ERP-Lösungen, Transformationsdienstleistungen und Business Analytics. Laut Foundry sehen 62 Prozent der Nutzer von ERP-, Cloud-ERP- oder SAP-Lösungen darin den besten und effizientesten Weg, um die SAP-S/4HANA-Cloud zu implementieren. Jedes zehnte große Unternehmen nutzt bereits „Rise with SAP“ oder hat dies vor. Bei kleinen und mittelständischen Firmen liegt dieser Anteil bei vier Prozent. Der Anteil an SAP-S/4HANA-Nutzern, die einen Wechsel zu „Rise with SAP“ erwägen, stieg im aktuellen Jahr auf 30 Prozent (2023: 23 %).

Als Migrationsansatz wird meist Brownfield (39 %) vor Greenfield (26 %) gewählt. Die Kombination aus beiden Varianten („Bluefield“) wird von 27 Prozent der Unternehmen genutzt. SAP-Kunden greifen zudem gerne auf Unterstützung zurück: Neun von zehn Firmen arbeiten mit einem oder mehreren SAP-Dienstleistern zusammen. Mehr als die Hälfte (55 %) begrenzt die Kooperation auf die Dauer der Migration, während 35 Prozent auf Dauer mit Dienstleistern zusammenarbeiten. Laut PAC sind für 84 Prozent der Studienteilnehmer Services und Templates entscheidend, die der Partner für eine einfachere Migration bereitstellen kann.

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