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Im Test: Landesk Service Desk 7.6 – Teil 3: Die Service Desk-Konsole

Prozessverwaltung per Drag and Drop

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Diverse weitere Administrationsfunktionen

Neben dem Process Designer, dem Object Designer und der Knowledge-Base-Verwaltung bietet die Konsole noch diverse weitere Administrationsfunktionen. Dazu gehört unter anderem ein umfangreiches Dashboard, mit dem sich die zuständigen Mitarbeiter jederzeit über den Status ihrer Umgebung informieren können. Ebenfalls von Bedeutung: Der Query- und Report-Designer zum Erstellen von Abfragen und Berichten. Die Reports lassen sich übrigens ebenfalls per Drag-and-Drop erstellen.

Fazit

Im Test hinterließ das Service Desk 7.6 von Landesk einen ausgesprochen guten Eindruck. Die Lösung verfügt nicht nur über einen sehr großen Funktionsumfang, sondern lässt sich auch flexibel an die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens anpassen. In diesem Zusammenhang müssen wir besonders hervorheben, dass diese Anpassung praktisch immer ohne zusätzlichen Programmieraufwand zu realisieren ist. Die Prozesse werden einfach per Drag-and-Drop mit Hilfe von Icons modifiziert und die Arbeitsbereiche passen sich dynamisch an die Prozessstruktur an. Auch die Arbeit mit den Objekten gestaltet sich extrem flexibel. Dank dieser Flexibilität können die IT-Verantwortlichen die Lösung schnell in ihre Umgebungen integrieren.

Berurteilung: Durchwegs positiv

Besonders positiv fiel uns auf, dass das Produkt nicht nur Helpdesk-Funktionalitäten bietet, sondern auch eine nahtlos integrierte Knowledge-Base und einen Service Catalog für Kundenanforderungen bereitstellt. Diese Funktionalitäten wurden nicht von Drittanbietern zugekauft und nachträglich in das System eingebunden, sondern gehören von Anfang an fest zum Leistungsumfang der Lösung, was man im Betrieb durch die gute Integration auch merkt. Ebenfalls positiv: Die durch den Process Designer standardisierten Prozesse stellen sicher, dass Compliance-Anforderungen eingehalten werden, dass die Updates schnell erfolgen und dass der Workflow effizient bleibt.

Die Möglichkeit, den Workflow teilweise zu Automatisieren und Templates zu verwenden vereinfacht die Arbeit mit dem System deutlich. Außerdem ist hervorzuheben, dass sich alle Informationen nach Bedeutung und Dringlichkeit Kategorisieren und Priorisieren lassen. Auch das das Service Level Management kann über Landesk Service Desk komfortabel realisiert werden und die mobilen Interfaces hinterließen im Test einen hervorragenden Eindruck. Damit eignet sich das Produkt sehr gut für Umgebungen, in denen ein großer Funktionsumfang eine genauso wichtige Rolle spielt, wie die Einhaltung von Compliance-Anforderungen und die Fähigkeit, viele Benutzer zu verwalten. Sowohl Provider als auch IT-Fachleute aus Unternehmen sollten einen Blick auf die Lösung werfen.

Über den Autor:

Der Autor Dr. Götz Güttich
Der Autor Dr. Götz Güttich
(Bild: privat)
Dr. Götz Güttich verfügt über mehr als fünfzehn Jahre Branchenerfahrung als IT- und PR-Consultant, Pressesprecher sowie Fach- beziehungsweise Chefredakteur. Aufgrund seiner langjährigen umfangreichen Testtätigkeit für führende deutsche Netzwerkmagazine beschränken sich seine Fähigkeiten nicht auf die Theorie des IT-Geschäfts. Dr. Güttich bringt auch umfassende praktische Kenntnisse aus dem Einsatz unterschiedlichster Lösungen in Unternehmensnetzen mit. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Cloud, Mobile Computing, IT-Sicherheit, Storage, Netzwerkmanagement, Netzwerkbetriebssysteme, Terminal-Server und Virtualisierung. Die tiefgehenden Erfahrungen des Netzwerkspezialisten garantieren ein umfassendes Verständnis der für den anspruchsvollen Bereich der Netzwerktechnik wichtigen Zusammenhänge und versetzen ihn so in die Lage, seine Kenntnisse in leicht verständlicher Form weiter zu vermitteln.

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