Künstliche Intelligenz und Automatisierung auch jenseits der Public Cloud Prozessautomatisierung durch KI

Von Paula Breukel 2 min Lesedauer

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Data Fabric, Low-Code, API Integration und KI – all das steckt in der digitalen Prozessautomatisierung (DPA) von Appian. Die Besonderheit: es besteht weder Cloud-Zwang, noch gibt es einen Vendor-Lock-in. Das Softwareunternehmen beschreibt sich selbst als vendor-agnostisch.

KI-Agenten ohne Vendor-Lock-in? Das will Appian möglich machen. Das Softwareunternehmen, das auf Prozessautomatisierung spezialisiert ist, präsentiert wie das möglich ist.(Bild: ©  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
KI-Agenten ohne Vendor-Lock-in? Das will Appian möglich machen. Das Softwareunternehmen, das auf Prozessautomatisierung spezialisiert ist, präsentiert wie das möglich ist.
(Bild: © Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Die Plattform dient dazu, Geschäftsprozesse zu modellieren, zu automatisieren und mit künstlicher Intelligenz (KI) anzureichern. In München zeigte Appian gemeinsam mit Fsas Technologies (die ehemalige Fujitsu Technology Solutions), dass sich moderne Prozessautomatisierung und der Einsatz von KI-Agenten ohne Vendor-Lock-in realisieren lassen. Unternehmen behalten dabei die volle Kontrolle über Datenflüsse, Modelle und Infrastruktur. Und das auch abseits der Hyperscaler.

Im Zentrum steht die neue Appian „AI Process Platform“, über die sich GPT-basierte Agenten direkt in strukturierte Prozesse einbinden lassen. Appian verfolgt dabei einen vendor-agnostischen Ansatz: Ob GPT von OpenAI, einem unternehmenseigenen Modell oder einem externen KI-Dienst gestellt wird, ist hierbei nicht entscheidend. Entscheidend ist die technische Ansprechbarkeit. Agenten lassen sich als Services einbinden und das unabhängig davon, wo sie entwickelt oder betrieben werden.

Ein technisches Fundament bildet die Appian „Data Fabric“. Sie ermöglicht nicht nur den lesenden, sondern auch den schreibenden Zugriff auf verteilte Datenquellen. Der Vorteil bestehe laut Appian darin, dass die Data Fabric ganz ohne Duplikate und ohne Synchronisationsprobleme laufe.

Die volle Kontrolle über die Daten behalten – und das bis auf Spaltenebene

Dabei bleiben Compliance-Mechanismen bis auf Spaltenebene erhalten: PII-Filter (Personally Identifiable Information), Zugriffsmatrizen oder DSGVO-konforme Rollenmodelle (Datenschutz-Grundverordnung) lassen sich in die Prozesse integrieren. Besonders in regulierten Branchen wie dem Public Sector oder in datensensiblen Umgebungen bietet Appian hier ein hohes Maß an Transparenz und Kontrolle.

Fsas Technologies präsentiert „Private GPT“ – KI ganz ohne Cloud-Zwang

Für Unternehmen, die volle Datenhoheit und Betriebssouveränität benötigen, präsentierte Fsas Technologies mit „Private GPT“ eine passende Ergänzung. Die Lösung läuft vollständig On-Premises und somit ganz ohne Cloud-Zwang und ohne tokenbasierte Preismodelle. Kunden zahlen einen Festpreis, unabhängig von den Token. Technisch basiert Fsas auf Open-Source-Architekturen und nutzt Retrieval Augmented Generation (RAG).

Live demonstriert wurde ein Fall, bei dem ein KI-Agent Fahrzeugdaten eines Tesla interpretiert und in menschenlesbarer Form in einen Wartungsprozess einbettet. Der eigentliche Clou: Durch die agentische Architektur laufen Fehlerbehandlung, Wiederanläufe und Kontextsteuerung völlig autonom.

Das Szenario sollte exemplarisch zeigen, wie sich strukturierte Prozessautomatisierung und modulare KI-Systeme verbinden lassen, ohne Kontrollverlust. Ob Werkstattprozesse, Tarifvertragsanalyse, digitale Personalakten oder Support-Systeme: Der kombinierte Einsatz von Appian und Fsas erlaubt nicht nur hochgradig angepasste Lösungen, sondern vor allem einen selbstbestimmten und falls gewünscht souveränen Betrieb.

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